314 Medusenhaupt.
Stein zu verwandeln. Später wurde ihrvon Perseus das Haupt abgeschnitten, dasauch so »och die versteinernde Kraft behielt.
Medusenhaupt, Medusensternheißt eine Art von Seesternen, welche Glied-malten haben, die sich i» viele TausendSpitzen gestalten.
dtekance sfranz. sprich: Meffiaugß'),Mißtraue».
Megära, Megäre (griech.), eineder dre: Furien, deren Name besondersgebraucht wird, um ein böses Weib zubezeichne».
Megalesien (griech.), Feste zu Ehre»der Göttin Cybele.
Megaloyraphie, Großmalecci, ver.größernde Darstellung, z. B. der Helden.
Megameter (griech.), Größenmcsser,Werkzeug, um z. B. die Länge des Mee.rcs, und die Entfernung der Sterne voneinander zu messen. Zu unterscheiden vonMegalometer. einer Vorrichtung an denVergrößerungsgläsern, die dazu dient, derV.rgrößerung ungeachtet, die wirkliche Größeeines Gegenstandes zu erkennen. — Me-gaskop, ein Vergrößerungsanzeiger. derdie Gegenstände immer näher bringt undso immer größer darstellt.
megarische Schute (Megariker),eine altgriechische philosophische eöchnle,welche hauptsächlich der Dialektik (Dispu-tirsucht) sich widmete-
Megatherie» (griech.), Niesenihiereder Urwelt. (Euch. Megathertum. wel-ches bisiveilen auch speziell daS Niesen-Faulthier bedeutet.)
Meiosis (griech.), in der Redekunst,anscheinende Verkleinerung.
Mekometer (griech.), Längcnmeffer.
Melancholie lgiiech.), (Schwarrgall-sucht). Schivermuth Gramsucht, Trübsinn.
— Melancholiker Melancholicus,ein Schwermiithiger, finsterm Erliste sichUeberlassender. — melancholisch, mitMelancholie behaftet. darin gegründet,schwermiiihig, tiefsinnig.
Melange (franz. sp.: M e l a ng fchdie Waschung, das Gemenge, der Misch,masch. Siehe meliren.
Melanit (griech), schwarzer Granat.
— Melanosis, das Schwarzwerden derEingeweide.
Melonerie.
Melasma (griech-), schwarzer Gichtfieck.
Melasse (griech.), Zuckersatz, Zucker- !Hefen, das Ueberbleibsel von dem gekochtenZuckersäfte; man macht daraus Zuckerbrannt.wein.
Melve (franz. Militärauedruck). Hand.gemenge, Getümmel. — meliren, mische»,vermenge», unter eiiiander bringen. — sichmeliren, sich IN etwas, in einen Handelrc- mischen, sich mit etwas abgeben. —melirt, von gemischten Farben, bunt,gesprenkelt, z. B- bei Tüchern und Zeuge».
Meletemata (griech.), Betrachtungen.
Mielilote (griech. und lat. inellloluz),Honigklee, Steinklee, der in Feldern wildwachst , und woraus das Meliloten -(Meisten >) Pflaster als zertheilendeslind erweichendes Mittel gemacht wird.
melioriren (neulat.), verbessern. —Melioration , Verbesserung.
Melis (franz.), eine Art Hutzucker,geringer als Raffinade- (Siebe diesenArtikel.)
Melisma (griech.), Schleifgesang, Ver.zieruiig dcS Gesanges durch Vertbeilungund Verkleinerung der Töne. — melis-matisch, was zur Verzierung des Ge-sanges gehört.
Melisse (griech.) , Honigblume, Bie.nenkraut. Pflanze von süßer Blume undgewürzhaftem Gerüche, nach welcher die Bie-nen begierig sind.
Melodie (griech.), t. im Allgemeinen,eine Reihe dem Ohre durch Abwechselungangenehm erscheinender Tone, Wohlklang;
2. die Verbindung mehrerer Töne. sofernetwas darnach gesungen wird, die Meise,Sang- oder Gesangweise. — melodisch,angenehm zusammenstimmend, wohlklingend,
— Melodik. Tonfolgelehre; auw dieLehre von der Höhe und Tiefe der Töne.
— Melodrama, Melodram, ei» muss-kalisch dramatisches Gedicht, worin die vonder Musik in Zwischencaumen begleitetenWorte nicht gesungen, sondern bloß mitAusdruck gesprochen oder declamirt werden,Sprachlonstnck; daher das Beiwort: me>lodramatisch. — Melomanie, leiden-schasiliche Liebe zur Musik.
Melonerie, Melonenpfianzung, Me.lonenbeet.