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Nomen
Nivose.
Standpunkt; z. B. Er kann sich nicht znmNiveau des Andern erhebe». — Ni-vellement (sprich: Niwellemang),Wasserwägnng, Abmessung nach der Was-serwage. — „iveliren, nivelliren, mitoder nach der Wasserwage abmessen, gleichmachen; untersuchen, wie sich zwei odermehrere Flachen in Ansehung ihrer Höhezu einander verhalten. — Nivellirer undNiveleur (sprich: Niwelöhr), Abwä-ger, Abgleicher.
Nivose (sranz.), der Schneemonat,der vierte Monat im französischen Revolu-tionskalender, vom 21. Christmonat bis19. Jenner.
Nixen saltnord.), fabelhafte Wasser-geister oder erdichtete weibliche Wesen, welcheim Wasser lebe» und herrschen, und oftMenschen zu sich hinunterziehe». ES istauch etwa von Nixcheil die Rede-
Nocichide, Heldengedicht, dessen Gegen-stand die Geschichte Noah's ist. — Noah-schulpe, die Riesenmuschel.
nobel klat.), 1. edel, adelich; 2. edelam Geist und Herzen; großmüthig, treff-lich. — Nobel, eine ehemalige engl-Goldmünze von 1/3 Pfund Sterling. —Nobel-Snrde, eine aus Edelleuten be-stehende Leibwache. — Nobili (ital.), ehe-malige venetianische Edelleute und Staats-beherrscher. — Nobilität . Adel, Aus-zeichnung. — Nobilitaten , adelige, an-gesehene, in hohem Rang und Ruf stehendeMänner. — nobilitire» (lat.), adeln,in den Adelstand erheben. — Nobiliti-rung, Erhebung in den Adelstand. —Noblesse (fcanz.), l. Adel, Adelstand;2. adeliche Personen; 3. edle Gesinnung,Edelmuts).
Noctrimbulus (lat.), ei» Nachtwand-ler, der im Schlafe umhergeht, und wieein Wachender allerlei Geschäfte verrichtet.(Siehe Somnambule.)
dlociui-nur slat. hinzuzudenken: cnnlur,Gesang), nächtlicher Klostergesang.
Nodus (lat.), 1. Knoten; 2. harteGeschwulst an den Gelenken, Knochenbän-der» und Flechsen, bei Gichtkranken, auchVenerischen. — nosus 6orüi„», siehe nor-discher Rnoten- — Nodosttnten,knotige Beulen.
noiene rolen, (lat.), mit oder wider
Willen; man mag wollen oder nicht; gernoder ungern; freiwillig oder gezwungen.
dloli ,ne längere (lat., „rühre mich nichtan"), der Name verschiedener Fühl- oderSinnpflanzen, z. B. der Mimosa <--n-sitir.i), deren Blätter sich bei der leise-sten Berührung zusammenziehen, und desSpringkrautes, dessen reife Samenkapselbei der geringsten Berührung auseinanderspringt; 2. bösartiges Geschwür; 3. scherz-weise . eine Sache, die man nicht angrei-fen darf.
dloli5, dlolo, dlollsrenient , in den italie-nischen Handelsstädten des mittelländische»MeereS das Miethen und Befrachten derSchiffe, auch der Fnhrloh» und die Schiffs-fracht. — nolisire», ein Schiff miethe».
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Nomaden (gr-), Hirtenvölker, welchekeinen beständige» Wohnsitz haben, sondernmit ihrem Vieh der Weide nachziehen, undweil sie keinen andern Reichthum habe»als ihre Heerden, sehr mäßig und einfachleben, z. B. in Arabien. — nomadisch,herumziehend, ein Hirtenleben führend. —nomadisiren, herumziehen, ein unstätesLeben führe».
di'mnrn (lat.), 1. Name, Benennung;2. in der Sprachlehre: ein Nennwort,Hauptwort, Substantiv. — diome» ngpe>-l.itivu„>, ein Gaktungs- oder Claffennamc;ein Work, das eine ganze Gattung bezeich-net. — dtoinen oollcctivum, Sammelwerk,z. B. Obst, Korn, Heerde. — dioine, >p,-o,>riu,n , ein Name, der nur einer Per-son oder Sache eigen ist, ein Eigenname;z. E. Tauf- und Geschlechtsnamen sind „o-
name. — Nomeuclator, 1. einer, derPersonen oder Sachen den Namen giebt;Namensrufec; 2. einer, der viele Namenweiß, Namenkennec: 3. ein Werk, wel-ches Name» nachweiset. — Nomencla-tuv, 1- Namenregister oder Berzeichnißaller in einer Wissenschaft oder Kunst vor-kommenden Gegenstände; 2. NamenSauf-ruf. — diomin» (die Mehrheit von diomen,eigentlich: die Name»), in den Rechte»,
*) Nollbrndcr, Nollharde, Noll-hard S-Brü der. eine Art Barfüßer, die inkeinem Kloster (eben, sondern herumziehen,Kranke pflegen und Todte begraben: sie sind graugekleidet und tragen ein schwarzes Scapulier.