Nomodidtiktos
Norm.
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die Schulden. — biomim, activ», ansste-hende Schulden. Forderungen. — blo,»in»passiv», Schulden, die man Andere» zubezahle,, hab. — Nomliial-Defiilltton,Worterklärung, im Gegensatze mit Sach-erklärung. — Nominal-Werth, derdurch Zahlen oder Worte festgesetzte, vondem wahren oder Real-Werthe oft sehrverschiedene Werth einer Sache. Nenn-wertb. Am häufigsten kommt dieser Unter-schied bei Staatspapieren vor. Ist bei die-sen der Nvminal - und Realwerth der gleiche,so sagt man, sie stehen »I pari. — No-minalisten , Namengläubige: gewisseScholastiker des Mittelalters, welche be-hanpteren, die allgemeinen Begriffe derDinge seien bloße Wörter lind Namenlden Realisten entgegengesetzt). Manmuß den Nominaliste» nachrühmen, daßunter ihnen ein freier Forschiingssinn undei» von den kirchlichen Dogmen unabhän-giger Geist sich äußerte. — nomiiiatim,namentlich. — »online, im Namen. —Nomination, 1. Benennung; 2. Er-nennung zu einem Amte. — »ominiren ,k. benennen; 2. ernennen. — Nomina-tiv, Nominativ»«, der erste Fall,Nennfall. Man sagt, ein Wort stehe imNominativ, wenn es auf die Frage:wer? steht, Subject, Satzgegenstand ist.Z. B. der Schüler (wer?) ist fleißig.
Nomodidaktos (griech.), Gesetzkun-diger. — Nomotratie. Gesetzherrschaft,Zustand, worin die Gesetze gehandhabt wer-den. — Nomologie, Gesetzgebungslehre.— Nomophylax, Gesetzwächter. —Nomothct, Gesetzgeber.
Nonageiiariur (lat.), ein Neunzig-jähriger.
Nonchalance (franz. sprich: Nötig -schalangß'), Nachläßigkeit. Saumselig-keit, Unachtsamkeit. — nonchalant (spr.:» ongfchalang), nachläßig, saumselig,unachtsam.
Nonconformisten.sicheDiffenters.
None, Nona llat.), k. in den Klö-stern, die nennte Tagesstunde (drei UhrNachmittags und das alsdann abzusingendeGebet; 2, in der Musik, der neunte Tonin der Entfernung vom Grundtone, einTon höher als die Ockave.
dlon-e»? llat.), ein Unding; ei» Ding,welches weder ist, noch sei» kann, z. B.«in viereckiger Zirkel.
Nom'us, siehe Vernier-
»on liguet llat.), es ist nicht klar.
vielerlei, sondern viel; es kommt nicht aufdie Menge der zu lernenden Dinge, son-dern darauf an, daß etwas gründlich ge-lernt werde.
sind nicht alle in allen Stücke» geschickt.
Nonpareille (franz. sprich: Nong,pareilje), unvergleichlich; eine Benen-nung verschiedener Dinge, z. B- >. schma-ler seidener Bänder; 2. kleine Zuckerkör-ner; Z. eine Act sehr kleiner und feinerDruckschrift, ivie ;. B. die am Ende die-ser Spalte sich befindende.
dlon plus Ultra (lat.), Nichts darüber,das Höchste, Aeußerste, Unübertreffliche,der Gipfel, die Krone.
Nonsens (franz. sprich: e n wie ang),Unsinn, Sinnlosigkeit, leerer Wortschwall.
Geschriebene soll S Jahre lang verschlossenbleibe», man soll sich nicht übereile», etwasdrucke» z» lassen.
Noologie (griech.), die Lehre von denreinen Vernnnflbegriffe».
Nopal (lat. »puutiu), der indianischeFeigenbaum, auf welchem die Cochenillelebt, soviel als Dpuntie.
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Norm (lat.), 1. Vorschrift, Regel,Richtschnur: 2. der sogenannte Wurm,oder abgekürzte Titel eines Buches, wel-chen der Schriftsetzer unken auf die erst«Seite eines Bogens zu setzen pflegt. —normal, vorschriftmäßig, regelrecht. —Normal-Gchule , Musterschule. derenEinrichtung uir Regel der übrigen dienensoll. — Normalität, regelrechte Beschaf.
") Nord, 1. die Himmels- oder Erdgegend,welche dem Mittage gegenüber liegt, Mitter-nacht; 2. die Länder, welche zunächst um denNordpol liegen; Z. der aus der mitternächtlichenGegend verkommende Wind. — nordisch,nördlich, was gegen Mitternacht liegt. —Nordkaper, eine Art Walisische, besondersan den Küsten von Norwegen und Island. —Nordlicht, ein Heller rother Schein, der oftbei Nachtzeit am nördliche» Himmel gesehenwird. — Nordpol-Expedition, eine Reise,auf welcher man sich soviel als möglich demNordpol zu nähern sucht.