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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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Operment.

fich mik Schneiden beschäftigt, Zahnarzt,Augenarzt, Bruchschneidec u. ft iv. — ope-ros, mühsam, mit vieler Muhe und Ar-beit.

Dpernieiit leigentl. Zluripigment),ein Mineral a»S Arsenik und Schwefel be-stehe»!), mit blätterigem Gewebe, es bareine goldgelbe Farbe, unv heißt auch:Nanschgelb, muß aber von dem rothen.Nanschgelb : siehe Gaildarach), unter-schieden iverdeu.

Dphlasis tgriech.), das Ausfallen derHaare am tropfe, so daß er au einzelne»Stellen kahl wird.

Dphiolatrie lgr), (Gphitismus),der Schlangendienst die Schlangenvereh-rung. — Gphiologte. die Lehre vonden Schlangen. — «Vphiophag, einSchlangenfreffer.

Dphit (grieck.), 1. ein aus Thon, Kalkund Terpentin bestehender Stein von grü-ner Farbe, mit schwarzen Flecken und Ader»,Schlangenstein oder Serpentinstem genannt;lvird zu allerlei Gefäße», besonders zuReibmörsern gedrechselt; 2,Ovhiken oderSchlangenbrudcr, eine Religionspartei deszweite» Jahrbnnderks, die steh bei ihrergortesdienstftchen Feier einer lebendigenSchlange bediente.

Dvhthalmiriter tgriech.), Augenarzt.— Dphlhrilmicum, Augenarzenei. —Vphthalmie. (vphthaliiiitis, Augen,iveh, Augenentznndung. — ophthal-»ijscl), >. den Augen zugehörig; 2. wasfür die Augen gut ist. — Dphthalmo-grcrphie, Augenlebre, Lehre von derPflege der Augen. — ophthasmoto-gtsch, zur Angenlehre gehörig, die Au-genlehre betreffend. — <Nphth-iImosk0>pie das Wahrsagen aus den Augen. —Dphthrrlmo-Nosologie. die Lehre vonden Augenkrankbenen. — (Dphthulmo-therupie, Augenheilkunst.

opniiatre (franz.)/ opiniutrisch,hartnäckig, eigenstnnig, starrköpfig. — sichopliliatrire» , auf etwas hartnäckig be-stehen.

opiniren (lat.), seine Meinung sage».VpMriilt, einer der seine Meinung äu-ßert oder gibt; vgl. Votallt- — Vpi-»ioil, Meinung, Wahn Einbildung. —Mau hat keine große Dpimo» vo»ihm, d. h. man halt oder erwartet nicht

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viel von ihm. — Gute (Vpiiilon , guteMeinung oder Erwarrung. — Er hateilte große (voiniou von sich selbst,d. h. er bildet sich viel ein.

Dpium <lat.>, Mohnsast, der einge-trocknete Saft der grünen Mohnkopfe; einbetäubendes, schlaftvirkendes Getränk, dasaber in einer gewissen Menge lobilich wirkt.

— Dpiat ein aus Mohnsaft bereiteresEinschlaferungsmitkel.

lVvobaisai», Mckkabalsam, der kost-barste Balsam.

Dpodeidok, Campherseife als Gicht,salbe.

oppl'miorireil (lak.l, verpfänden, ver-setzen. — Dppignoratiou, Verpfän-dung.

opponireu (lat.', entgegen setzen, Ein-würfe oder Einwendungen machen. — sichoppouireu, steh widersetzen. — 4)pp0r»eilt der die vorgebrachten Satze oderBehauptungen eines Andern bestreuet oderzu widerlegen sucht, Gegner. — Dppo»sitl'ou, 1. Einwendung, Einwurf, Ge-gensatz; 2. Widerstand Widersetzung. DieOpposition in England heißt die Gegen-partei des Hofes und der Minister (Op-positionspartei) ; 3. in der Astronomie beißtOpposition so viel als Gegenschein. —Dppositloushfatt, eine Zeitung, wel-che das Ministerium angreift, und frei-müthig alles tadelt, was dem Staatswohlzuwider zn sein scheint. — Dpposi-tum, das Entgegengesetzte, das Gegen-theil. Mehrh. Dppositu, entgegenge-setzte Dinge, Gegensatze.

opportun clat.) gelegen, bequem.—Mpportuiiltät, die bequeme Zeit, diegute Gelegenheit.

Dppression llat.l, Unterdrückung , Be-klemmung. — Gppreffor, Unterdrücker.

— opprimiren, unterdrücken, beklem-men, zur Ungebühr beschweren.

opprobrire» (lat.), vorwerfen, Vor-würfe mache». — iDpprobrium. schimpf-licher Vorwarf, Schimpf, Schmach.

oppugniren (lat.), anfechten, über.fallen, anfallen. — Vppugnuriou . An-fall , Ueberfall, Bestürmung. — «Vppugsnatioiis - Gchrift durch welche ein An-derer angegriffen wird.

<Vps, soviel als itybele.