300 Orlhobiotik.
(Orthobiotlk (griech.), Kunst rechtzu lebe».
orthodox (griech.). derjenige, welchersi>k iu Hinficht seiner religiösen Ueberzeu-gung streng an den Lehrbegriff seiner Kirchehalt; rechtgläubig, alrglanbig, der alten,angenommene,> Lehre gemäß. — (Ortho-doxie . die Recht-, AltGlandigkeit- Beideim Gegensatze von heterodox und He>terodoxie).
(Ortbodronile (griech.). Schifffahrtin gerader Linie auf dem kürzeste» Wegeimmer nach einer Gegend zu; gerader Laufdes Schiffes. — orthodromisch , ge-rade laukend.
(Orthoepie (vrthopbonie (griech.),die Lehre von der richtigen Aussprache. —orthoepisch , die richtige ?lussprache be-treffend.
(Orthoyo» (griech.), Rechteck. — or-thogonal', orthorzoilisch, rechteckig,rechrivinkelig.
(Orthographie lgriech.). die Recht-schreibniig. — (Orthorzraphik, dieRecht-schreiblchre; bisweilen wird auch Orkho-gravhie so genommen. — orthogra-phisch. nach den Regel» der Rechtschrei-bung; richtig geschrieben.
(Orthometrie sgriech.>, Nechtmeffnng.
(Orthopädie griech.), die Geradwuchs-ziekung, die Kunst, Mangel und Ungestalt-heiken an den Körnern der Kinder z» hei-len. — orthopädisches Institut, eineAnstalt, worin schiefgewachsene junge Leutegerade gezogen werde» sollen, Anstalt zurBefreiung von Verkrüppelnngen.
(Orthoptera griech.). Geradflügler.
(Orthotoilie (griech.) das richtige Le-gen des Tons auf die Wörter, richtigeBetonung.
(Ortolan, Fetkammec, Aemmerling,Kornfink.
(Orvieta». Gegengift lnach der StadtOrvieto in Italien benannt).
(vryktognosie (griech ), Lehre vonden Bestaiidtbeilen der Gebirgsarien, Un<terscheiduiigskunde der Bergqnker, Fossilien.— tOrpktograph-e, Beschreibiiug derFossil,. II. — (Oryttoloyie, die Lehrevon den Gebirgsarien, von dem Gestein,(vergl. Mineralogie); auch die Lehreoder Wissenschaft von den Versteinerungen.
oftendiren.
(vschocele cgriech.>. siehe (vrcheo-cele.
(Oscillation llat.), Schwingung, z. B.Bewegung des Pendels an einer Uhr. —oscillatorisch . schwingend, bin und kecwankend — oscilliren, schwingen, Schivin-gnngen machen, >vie der Perpendikel a»einer Uhr, sich schivungiveise bewegen.
(Oscitanz llat.), l. das Gähnen; 2.das mit häufigem Gähnen verbundene vor-nehme Wesen vieler Großen. daher Groß-thuerei, nachlässiges und Verachtung zei-gendes Benehme».
osculire» (lat.), küssen. — Mscula-tion, das Kusse», die Liebkosung. —(Osculum. Kuß.
<O'ophagitis. siehe (Oe...
(Osemund, (Ojzmund, das beßte schwe-dische Eilen.
(Osiris, ägyptischer Gott. Meist wirder für de» Sonnengott gehalten. I» derEiicykl. von Ersch und Gruber ivird erals der schöpferische Raturgotk. die schaf-fende Natnrkraft erklärt. Vgl. Isis.
osmanisch, siebe ortomanisch.
iVsmiui». ein in der Platina entdeck-tes schwarzes Metall
(Osmologie (griech.), Geruchlebre.
(Osmozoiii, ((Osmazoi»). der aiisdem Mnskelfleisch gezogene nährende Stoff,der reine Fleilchstoff obiie Zeit »iid Kno-chen . der den Hanptbestandtheil der (Os<Iiiazoi» (shocolad? ausmacht
(vsstficatio» llat.), Verknöcherung.
')
(Osiagra (griech.), Knochenzange. —(Olialgle, Knochenschmerz.
oslendiren (lat.), vorweisen, zeigen.— ostensibel, was sich vorreige» laßt.zeigbar. — Ei» ostensibler Grund, einGrund, der sich zeigen. bervorstellen laßt,wahrend vielleicht im Hinleigrunde ein an-derer vorbanden ist. — Ein osienstblerBrief, einer, der so eingerichiek ist, daßihn auch Ankere als der, an welchen ergerichiek ist. lesen dürfen. — ostenstv,
') Ost lallgoibisch), l, die Gegend, in wel-che die sonne au'gebt, der Morgen, 2. einau« dieser Gegend kommender Wind, Lstwind,i Morgenwind.