Osieodynie.
waS bis zur ?l»schauung klar und deutlichgemacht werden kann , augenscheinlich, hand-greiflich. — osleusiver Reweis, ei»Beweis, der gerader» lnichk indirect! ge-fühlt wird. — Dsientatlo», Prahlerei,tHroßsprecherei. — osieiitiren, ;ur Schaustellen, prahlen, prangen.
d)6eody»ie tgriech.s, Knochenschmerz.
— Dsieouritlgrnlta, Knochenbrand. —Vsleogenie, die Knocheneutstebniig oderErzeugung, der Knochenivuchs. — Dsieo-loitte, die Lehr« von den Knochen. —Dlicopritbolorlie ' KnochenkrankheitS-lehre- — Vüeomrilntie, Knochenerwei-chung. — Dsleoucus, Knocheng schwulst.
— Dsleovdymr! . weiche Knochenge-schwulst. — Vlreosarkoma . Knochen-fieischgelchwulst. - Düeoscirrhus, Kno-chengeivachs.
Dsiercr. Dsiro, Dsmr, in der alt.nordischen Zabellehre die FrndlingS. oderLiebesgöit,», deren Fest in dieser Jahres-zeit soll gefeiert worden sein: daher derName D>>er»-
Dsuarius (lat.), der Thürhüter, Psört-»er in Kloster».
oiiiii.si» (ital.1 (Musik), beharrlich.
ositndiscbe CoiiivcitzUten, grosse Hau-delsgesellschalten, daiiptlachlich voi, Hollän-der» und Engländer» welche a»S den ostin-dischen Prodlikre» »»gebenre Vorkbe,l« zieden, und Mit militärischer Macht sich imBesitze gewisser Gegenden behaupte».
Dsütls (gri-ch.), Knochenenkzündung.
Dstructsmus (griech.). das Scherbe»,zeucht in Atben, kraft dessen die Bolks-dersammlnng den Emftnst mächtiger S taats-bürger durch eine zehnjährige Berbanniiiigunschädlich zu machen berecrligr war. DerName deS gcsabrlich scheinende» Manneswurde auf eine Scherbe (a-lisken > geschrie-ben und diese auf den Marktplatz an einemda;» bestimmten Orte niedergelegt. Nurwenn we»igstens 6000 Scherbe» die Vcr-bannuiig aussprachen. war der Beschlussgültig. Doch konnte der Vertriebene nachLerflust der Verbann,iiigS;eit znrnckkelire»und wieder in die porige» Verhältnisse tre-te». — Daber Jean Paul: olirncisi-retibe (mit Scherben richtende) Aesthenker.
Dfrracit l griech.). eine versteinerteallste,»artige Muschel. — Dfireopecti-nitcil, versteinerte Kammmuscheln.
Oxyd. 361
Dtrily»'k(griech.), Ohrenfchmerz. Ohren-zwang. Die Mittel dagegen bristen otul-ytsche. oder Dtnlgicn. — Dlen<1))?r<,.eine Okrspritze. — DtitlS , Ohrenent-zündung.
0 lenipors, o moreL ! slat.) , 0 Zeiten !o Sitten!
Dtium (lat.), 1. die Muße; r. derMüßiggang. — otlös, müßig.
Dttave-Rime (ital.). aihtzeilige, ausacht eilfsilbigen Versen bestehende Neim-satze, Stanze».
Dttomrine, ein Ruhebett, Polstersttz;Eoora. nach neuerer, pcrstscher oder tür-kischer Art. — ottouiaiiiscbe losnirr-Nischel Pforte, der türkische Hof.
Dublietten (franz), Dergessenbeits-kerker, besonders, ei» von Ludwig >1.König in Frankreich erfundener trichterför-miger Kerker, a» den Seiten mit schnei-denden Werkzeugen, und mit Fallthürenversehe».
Dutrnge lfranz. sprich: Ukraksch'),die schimpfliche Beleidigung, Beschimpfung.— outrngiren, beleidigen, beschimpfen.
outrire» (franz. sprich: utriren),übertreibe», überspannen, z. B. seine For-dcrungen.
(Ouvertüre (franz. sprich, Uwer-tühr'l >. Oeffiinng: 2. Eröffnung: Z.ein Tonstück. ivelches zur Einleitung einesConcerts, Schauspiels dient.
Ourriei-(franz. sprich: u w r ieb), Hand-werker.
oval lat. von orain, sprich: owal),länglichrund, eiförmig. — Das Dvril,die Eirunde, das Eirund.— Dvnrtuin.Eierstock. — Dvnrten, 1- Eierstöcke;2. Samenbebälkniffe der Pstanren. —
o»o, stehe-ik. — Dvipnren, Thiere,welche Eierlegen, und sich w sorkpfianze».
Dvritlon (lat.), ei» kleiner Trinmphoder Siegeseinzng »i Rom, ivodei der Feld-herr nicht auf einem Wagen fuhr, nnd wo-bei nur ein Schaf geopfert wurde.
Dr)?d (griech.), Metallkalk, ei» mitSauerstoff verbundenes Metall- — Dl)?-hotl'o», it> der Chemie, die Vereinigungeines Kö-peis mit dem Sauerstoffe; baldals Verbrennung; bald als Verkalkung;bald als Säuerung sich knnd gebend. —