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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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390 xen. k peu.

p-u t> peu (franz. sprich: pöh a pöh),nach und »ach, allmahlig.

peupliren (franz. sprich: pöpliren),bevölkern.

peZZS sital.), Stück; Geldstück. —pezzi, Münzen, Geldsorte».

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Phacellus, ei» Bündel.

Phänomen, phänomenon sgriech.).1. Erscheinung, und zwar zunächst beson-ders eine Lust- oder Lichterscheinung; 2.jede seltene und merkwürdige Erscheinungoder Veränderung; 3. in der KantischenPhilosophie jeder Gegenstand, sowie, undin wie fern er sinnlich wahrgenommenwird, im Gegensatze mit dem, was derErscheinung znm Grund liegt. — Phä»nomenologie, Lehre von den Erschei-nungen, Erscheinungslchre. Phänome-nologie des Geistes, Lehre von derErscheinungsweise, der Offenbarung. Aeu-ßerung des Geistes, der Idee.

Phaeton, Phai-to» lgriech.), 1. inder Fabellebre, der Sohn des Apollo, wel-cher den Sonnenwagen so unglücklich lenkte,daß er damit die Erde beinahe verbrannte,und dafür von Jupiter durch einen Blitz-strahl getödtet wurde; 2. eine Art hoher,leichter, entweder ganz offener, oder nurmit einem Schirmdache versehener Wagen.

phagäna lgriech.). Heißhunger.

phagedäna lgriech.), ein um sich fres-sendes Geschwür.

Phrikos, ein linsenförmiger Gesichts-fleck. — phakops, ei» Lmsenfleckigec,Sommersprossiger. — Phakosis, Liusen-fleck, dunkler Fleck im Auge-

phalane sgriech.), ei» Nachtfalter,Nachtschmekterling.

phalange, Züchtigung auf die Fuß-sohlen (im Orient).

Phalanx lgriech.), bei den Grieck-endie Abtheilung des Heeres, die mit Spie-ßen bewaffnet und in ei» Viereck gestellt,durch die Heftigkeit des Angriffes in derSchlacht gewöhnlich den Ausschlag gab;der Kern des Heeres.

phallus» das männliche Glied, von

») PfifficuS; ein Pfiffiger Mensch, Schlau-k-pf.

Pharao.

den alten Griechen als Sinnbild der Zeu-gnngskraft, der hervorbringenden Kraft ver-ehrt , besonders an den BacchuSsesten. DieseVerehrung entspricht derjenigen des Lin-gam. — Phallorhagie, Blucfluß ausdem männliche» Gliede.

phaneroganilsche sgriech.) Pflan»zeit, Phanerogamen, (das Gegen-theil von kryptogamischen Pflanzen,Rryptogamen), Pflanzen mit deutlichhervortretenden, sichtbaren Geschlechtstheilen.

Phantasie (Fantasie) sgriech.>. l.die Einbildungskraft, besonders in ihrerhöher», freiern Wirksamkeit, die schöpfe-rische Einbildungskraft; 2. Bild. welchessich die Seele vermöge dieser Kraft vor-spiegelt, Gedankenbild, Luftbild, Trugbild,Einbildung, Hirngespinst; 3. in der Musik,ei» Stück, das man unter dem Spiele»selbst aus eigenem Kopfe erfindet, dasStegreifspiel; -i. in der Malerei, einStück, das frei biiigeworfen, nicht »achder Natur, oder nach Regeln und Vor-schrift zu einem Ganzen gebildet ist. —phantasiren, l. Phantasien haben oderhervorbringe» , Erscheinungen haben , Trug-bilder erzeugen, Gesichie sehe»; 2. irrerede», besonders in Krankheiten; 3. in derMnsik. ein Pbantasiestück spiele». — phaintasnien, Erscheinungen, Bilder, welcheder Seele ohne eine» äußern Gegenstand,bloß durch die Einbildungskraft, so lebhaftvorgestellt werden, daß sie dieselben außersich zu sehen glaubt. — phantasniago-xie, die Kunst, allerlei Bilder, z. B.menschliche Gestalten , durch täuschende Mit-tcl, z. B- Hohlspiegel, erscheinen zu lassen;Scheinzauberei. — Phantast, der abge-schmackte Einbildungen bat und nährt; derdas Abenteuerliche liebt und glaubt; derschwärmerisch und abgeschmackt denkt undhandelt. — Phantasterei, Schwärmerei,Neigung für das Abenteuerliche, Hänge»an Hirngespinsten. — phantastisch,schwärmerisch, sonderbar, seltsam. — phan<tasus, in der Fabellchre, ei» Sohn desSchlafgotteS. der den Träumende» man-nigfaltige Bilder vorzauberte. — phan»toni, Blendwerk, Einbildung, Trugbild,eine Erscheinung, welche die Einbildungs-kraft erzeugt. — Phantonilst und phan-tasinist, Träumer, Hirnfpinnec, Ge<speustler.

Pharao (Farao), Pharo, eine Art