purulentin.
ein purpurfarbiges Getvand, Pucpurma».tel, besonders als Siunbild fürstlicher Würdeuud Pracht. — purpurate», saust dievaruebmsteu Beamte» am kaiserliche» Hofe;jetzt die Kardinale, wegen ihrer pucpurra-Iheu Kleidung. — Purpurino . ei» durchKupfer rathbraun gefärbter Glasstuß. —Purpuriten, versteinertePurpurschnecken.gewunden , mit Streife», Zacke» »»d einerrunden Oeffnnng.
ruruteiitia , purulenzien llat.l, Eiter-erzeugeude Mittel. — purule»), Eite-rung. — purulent, eiterig.
pur»» pul»» (lat.), ein bloßer, ledigli-chec.; besonders ein einseitig gebil-
deter Gelehrter, ei» Kenner seines Faches,der in allem Uebrigen unwissend ist.
pusillanim (lat.). kleinmüthig. — pu-sillaniniität, Kleinmülhigkeit.
Pustel», i'u»tui»e llat.), Blätterche»,kleine auf der Haut hervorkommende Ge-schwüre, Elterblakkecn, Finnen. — pusturlos, voll Bläschen oder Blätterchen.putativ (lat.>, vermeintlich,putrefactio» (lat.1, das Faulen, dieFäulung, Faulnig, Verlvesnng; der letzteGährungsprozeß der Natur, durch welchendie Körper so zersetzt werde», daß sichihre Grundstoffe trennen, »m sich in derFolge wieder anzuziehen und neue Ver-bindungen zu bilden. — putrescibel,der Zäulniß nnterworfen, verfanlbar. —putrescire», in Aäulniß übergehen. —putresce»), das Faulen. — putridi-tät, Fäulungszustand.
puzzola»e lital.), siehe Potzolane-pygttläen (griech.), Zwergen, (einfabelhaftes Zwergvolk, welches die Alkenan die Quellen des Nils versetzten). —pygmäisch, zwergartig, winzig.
Pygmalion (griech.), König von Cy-pern, ein geschickter Bildhauer. Eine weid-liche Statue, die er aus Elfenbein verfer-tigte, entzückte ihn so sehr, daß er die Ve-nus bat, sie zu beseele». Die Göttin er-füllte seine Bitte: die Statue begann vorseinen Augen zu leben und ward seine Ge-mahlin.
pyktiostylo» (griech.), ein dichtsän-ligesBauwerk. — pykiiotika, verdickendeHeilmittel.
pylades, ei» treuer Freund des Ore-stes; daher Bild inniger Freundschaft.
Pyrometer. 435
pylorite» (griech.), zweischalige Mu-scheln, deren Schalen nicht recht auf ein-ander paffe».
pylovus (griech.), der Magenpfört-ner, untere Magenmund.
pyocenosts (griech.), Eiterauslee-rung. — pyochezie, Eiterabgang. —pyocystis, Eitersack. — vyogeuefls,Eiterbildung. — Pyophthalmus , Ei-terauge. — Pyoptists, Eikerhusten, —Pyothorax, Eicerbrust.
Pyramide (griech. eigentlich ägyptisch),>. Strahlensänle, eine viereckige, allmäligspitzig zulaufende Säule, Spitzsäule; einhohes, viereckiges, quadersteinernes, obenspitzig zulaufendes Prachtgebäude, derglei-chen »och jetzt in Aegypke» gefunden undfür Grabmähler der ägyptische» Königegehalten werden; 2. ei» geometrischer Kör-per, dessen Grundfläche eine geradlinigeFigur, die Seitenflächen aber geradlinigeDreiecke sind. — Den Namen pyrami»den führen auch gewisse Gehicnnerven-Strättge. — pyramidal, pyramida«lisch , spitzsäulenförmig.
pyretika (griech.), Fiebermittel. —pyretlsch, fieberhaft. — pyretogeme,pyretogeiiests, Fieberentstehung. — py>retologie, Fieberlehce- — pyretion,eili leichtes Fieber.
pyria (griech.), trocknes Schwitzbad,Sanddad; warme Bähung.
Pyrit (griech.), Eisenkies, Schwefel-kies — ein sehr häufig vorkommendes Erz,gewöhnlich mit Thonerde und Kieselerdeverbunden- — pyritologie , Beschrei-bung der Kiese. — pyrituos , kieSartig.
pyrobolik (griech.), Zeuerwurfkunde;Fenecwerkerkunst.
pyrologie (griech ), die Lehre vomFeuer.
pyromantie (griech.), die vermeint,liche Knust, aus dem Feuer zu wahrsagen,was bei den Alken besonders aus dem Opfer-senec geschah.
Pyrometer (griech.). Werkzeug, dieGrade der Wärme des Feuers und derenWirkung auf Metalle oder andre feste Kör-per zu messe». Feuermeffer, Hitzemesser.Der von W e d g w o o d erfundene, bei demman sich thönernec Würfel bediente, wel-che in der Hitze zusammenschwinden, ward