480 seart-i s-iecia.
spräche, selten, schwer z» bekomme» (vonWechseln und Münzen.)
rc-i-i» k-,cci>i < ikal. sprich; falsch!«),Verzeichnis? der Meßgeschäfte- — -carto,Ausschuß. — scartireil, ausschießen, dasVerdorbene einer Waare absondern.
Scarteke - liehe Charteke-
Gent, an einigen Orlen Scart (vomfranz. er-»-t), ein Kartenspiel unter dreilbisweilen auch vier) Spielern, von deneneiner eins gewisse Anzahl Kacken aufnimmtund andere bei Seite legt. — In denGent legen (scatlegen), bei Seitelegen, beseitigen. Vergl- ecartiren
Scatula <lat.), Schachtel zu Arzeneien.
scazonischev oder scazontischerVers, ei» Hinkevecs . Vers mit hinkendemVersmaß. Vergl. Choliambus-
Scelerat (lat.) Böseivicht, Frevler.Seeleratesse, Ruchlossgkeit. — seriös,Verbrechen.
scemaaiio (ikal. sprich: schemando),in der Musik, abnehmend, schwindend.
Scene lgriech. lat.), 1. Schaubühne,Schauplatz; 2. ei» Austritt (kleiner Ab-schnitt) in einem Schauspiele, im Gegen-satze eines ganzen AuszugS; Z. überhauptim täglichen Leben ein Vorfall, ein Auf-tritt, oder auch der Ort. die Gegend, woeine Begebenheit sich ereignet; 4. Bild,Gemälde. — i» Scene fetze», einStück zur Aufführung bringe». — Sce-nerie, Scenerei, «ühnenwerk, Büh-Neueinrichtung; Bühneuverwaudlung; auch:Landschaft, malerische Umgebung. — sce-nisch, die Bühne betreffend. — Sce-narium, Scenenverzeichniß, Angabe derAuftritte, Bühnenverwandlungen, haupt-sächlich auf das Theater bezogen: die Büh-nenmalerei.
Scenographie, Stenographie(griech. ), die nach den Regel» der Per-spektive entworfene Darstellung eines Ge-bäudes oder einer Gegend, die Fernmalerei.
Scepter (griech.), Herrscherstab, Kö-nigsstab.
Skepticismus, s. Skepticismus.
Schablonen, Modelle aus Breter» ,Formbreker, Baumuster (vorzüglich vonGlockengießern und Töpfern gebraucht).
Schabracke, zierliche Pferdedecke.
Scharteke.
Schach (persisch), 1. eigentlich: Königder Perser (auch Schah); 2. das Königs-sviel, Schachspiel; ei» von den Morgen-ländern erfundenes Spiel, in welchemder vornehmste Stein König genannt wird,und dessen Zweck dahin gebt, des GegnersKönig in eine Lage zu bringen, daß erkeinen Zug mehr thun, noch sich auf irgendeine Weise schützen kann. — Schachbieten, den König des Gegners bedrohen;den Gegner darauf aufmerksam machen,daß er seinen König durch Ausweichen oderdas Enrgegenziehen eil,er andern Figurschützen müsse. — sfig.j eine» im Schachhalten, einen in steter Verlegenheit er-halten, bedrohe». Vergl. l-evec. — schach-matt, 1. vom Schachspiele, wenn derKönig so in die Enge getrieben ist, daßer den angreifenden Stein weder nehme»,noch ihm ausweiche» , »och sich durch eineandere Figur decken kann; 2. luneigentlich)überwunden, besiegt, darniedergeschlagen,entkräftet.
schachern, iüdeln, jüdische» Klein-Handel treiben.
Schaffst , Blutgerüst.
Schakal (auch Jakai), der Goldwolf,ein dem Wolfe sehr ähnliches Raubthier i»Asien und Afrika.
«>
Schaluppe, siebe Chaloupe.Schamade, siehe Chamade-Schamanen, Priester des Buddha inIndien; doch vorzüglich kartarische undandere »ordasiatische Priester, die für großeZauberer gehalten werde»,schamariren , siehe charmarire»,Schames (hebr.), ein jüdischer Kü-ster, Glöckner-
Schanker, siehe Chancre.Gchanzlooper (holl.), ein nieder-ländischer Aermelmankel.
Gcharirvari, siehe Charivari,Scharlatan, siehe Charlatan-scharmant, siehe charmant.Scharnier, siehe Charnier,Scharpie, siehe Charpie, Carpte.Scharteke , eine »»bedeutende, schlechteSchrift, ei» Wisch.
*> Schalmei, .Hirtenflöte.