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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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Scholar.

Schasis.

Schafts (griech.), das Ritzen, Ein-schneiden; Schröpfe». — Schasiericm,Schasteriuur, der Schröpfnäpper.

Schatulle, siebe Chatoulle.

Scharviue, Abgang van geschlagene»Goldblättchen.

Schebecke. ein langes, schmales, drei-masiiges Kriegsschiff, von zwölf bis vierzehnKanone» , besonders im mittelländische»Meere gebräuchlich.

Schtda, Schedula (lal.1, ein Zet-tel. — Schediasma , ein fluchtiger Auf-satz . ein kurzer Entwurf von etwas, das„och weiter ausgeführt werden soll.

Scheik. Scheich, Schech (arab.eigentlich: Aeltester), Untcrbesehlshaber einerarabischen Horde.

Schema 'griech.). Grundriß, Entlvnrs,Mnfler, Vorbild; auch kurzer tabellarischerUmriß, Fachwerk. — schematisch, enk-wurfsmäßig; cnklvorfen; vorschriftsmäßig,»ach dem Muster- — schematistre» ,t. einen Entlvnrs. Abriß machen; 2. einenBegriff durch Aehnlichkeit mit etwas Sinn-lichem faßlich machen; etwas versinnlicben;3. etwas als Vorbild deuten. — Sche-matismus, vorbildliche Gestaltung oderEcklärungsart; Entwerfnng eines Fach-werkes, einer abrißmäßigen Form.

Scheine», Schattenbild, Schatten.Bürger läßt den Schäfer zn dem Abtesage:,: „Ihr schwindet ja wahrlich dahinw>e ein Schemen."

Schenille», siehe Lheiiille».

Scheol (hebr.), das Todtenreich, dieUnterwelt.

Scherbet, Gerbet, siehe Sorbet-

Scherif, 1. Anführer, Vorsteher,Häuptling, bei den Türken; 2. eine tür-kische Goldmünze, ungefähr vom Wertheeines Dukaten; 3. Landrichter, Richtereiner Grafschaft in England; siehe Sherif-

scbee/.ünilo (ital. spr.: sggerzando),in der Tonkunst, scherzhaft, tändelnd.

Schiatik, Ischiatik, Lendengicht.

Schiboleth l bebr.), ein Zeichen oderWort, woran sich eine Partei erkennt;Erkennungs - oder Losungswort. Vergl.Buch der Richter. XII, 6.

Schikaue, siehe Lhikaiie-Schweizer's Wörterbuch. V.

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Schimäre, siehe Chimäre-

Schisma (griech.), Spaltung, Tren-nutig, besonders in Kirchen - und Glanbens-sachen. —-Schismatiker, einer, der sichvon der herrschenden Kirche absondert undeine eigene Glaubensznnf, bildet, ein Ab-trünniger, Kirchenfriedenstörer- — fchis-matisch, die Spaltungen in kirchliche»Dinge» betreffend, eintrachkswidrig. —schismatisire» . absondern , trennen ;Kirchenspaltungen hervorrufen-

Schiur-Baschi, ein türkischer Haupt-mann.

Schiwa, siehe Sirva-

SchiZZi, -e>ä/-,.i sital. spr.: Skizzi),Zeichnungen mit Zeder, Kreide, Kohle(Skizzen).

Schlamasso, Schlamassel (vomital. -cl,w„E,.<>), schlimmer Zustand, Ge-dränge (gemeiner Ausdruck).

-»-)

Schurolles. Schmollis, bezieht sichauf das Zutrinken der Brüderschaft unterden Studenten.

1 )

schiuuse» l jüd.), zureden, verhandeln,unterhandeln.

tt)

Scholar (lat.), ein Schüler. JeanPaul sagt scherzend: „Wenn ein Schnl-lehrec vermögend ist, seinen Scholarenansznwipen, so kann er im Ganzen genug."— Gcholarch, der Schttlherr, Schnl-vorsteher. — Scholarchat. Schnlberrn-stelle, Schnlvorsteheramt. — Scholaster»Lehrer an einer katholischen Domschnle,Stiftsschnllehrer. — Scholastik, dieSchulweisheit des christlichen Mitkelalters,die sich mit Spitzfindigkeiten und Grübe-leien beschäftigte. — Scholastiker, Philo-sophen des Mittelalters, die einander anScharfsinn in fruchtlosen Kleinigkeiten und

») Schilling, nämlich englischer, achtGroschen.

"*) Schlendrian, eine dem Herkommenfolgende, geistlose Werfahrungsweise, Lcicrgang,Schicndergang.

»««) S ch m i e r a l > cn , Schmierereien.

7) schmuggeln, etwas Verbotenes durchList an einen ürt bringen. Bg. Contreba » de.ff) schofel, werthlos.

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