Staltica.
bildende» Tropfstein bezeichnet; derjenigehingegen, welcher steh »»teil, wo die Tro-pfen auffallen, knollig und nierenförmiggestaltet. S ta la gm i k genannt wird. —stalaktitisch , tropfsteinarlig.
Staltica, Staltika lgriech.), wildesFleisch wegbeizende Mittel; Mittel ?»r Be-förderung des Zleischwuchses in Wunden.— staltisch, zusammenziehend, hemmend.
Slaiiibul - Esfeiidi -Baschi (türk.),der oberste Richter in bürgerliche» undpeinlichen Sachen zu Stambul, d. h.Konstantinopel.
Stame» (lat. 1, Staubfaden. — Sta-„illta, t. Staubfaden, Udcn, Fasern;2. der Aufzug eines Gewebes; 3. un-eigentlich, die Anfange einer Sache.
Stämpilltsneulat.). Stempel, womitman die Namenszüge oder verzogene Na-men unter die Urkunden druckt, z. E. inLotterien.
Standarte, Reiterfahne.
Stanniol llat.), dünngeschlagens Zinn-blattche», die mit Quecksilber verguickt, diesogenanuteIolie odecSpiegelunterlage bilden.
(ital.), bei den Kaufleuten: ge-genwärtigen TageS oder Monats.
-wüte poite (lat. >, stehenden ZnßeS, aufder Stelle, sogleich, alsobald.
Stanze lital-f. jede Strophenabtheilungeines Gedichts; auch ein ganzes lyrischesGedicht von einer einzigen Strophe, Reim-satz. — Die gewöhnliche italienische Stanze(»twra rn».i), besteht aus acht eilfstlbigenVersen, von denen die ersten sechs mit zweiregelmäßig wechselnden Reimen auf einanderfolgen, die zwei letzter» aber mit einanderreimen; Wie land behielt zwar die achtheilen bei, erlaubte sich aber im Uebrigenalle mögliche Freiheit. Bei den meistenandern deutschen Dichtern wechseln bei denersten sechs Versen männliche und weiblicheReime, die beiden letzten Verse aber habenimmer weibliche Reime.
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Staphyloin (griech.), Hornhaukver-dnnkelung; Traubcngeschwulst, Trauben-auge. — Staphylonkus, Halszäpfchen.
") Stapel, 1. eine aus große» abhängiggelegten Balken bestehende Unterlage, von wel-cher Schiffe, wenn sie gebaut oder ausgebessertworden sind, ins Wasser hinunter gelassen wer-den; daher: von, Stapel laufen lassen;2. eine Quantität aufgeschichteter Waaren.
Statistik. 505
geschwnlst. — staphylisch, das Hals-zäpfchen betreffend-
Starost (polnisch!, eigentlich: Aelte-ster, Name der ehemaligen vornehmer»königlichen Beamten in Polen, die ei» oftsehr ansehnliches Gebiet zu verwalte» und zuregiere» hakten. — Starostei - die Würdeeines Staroste», besonders aber dessen Ge-biet; Statthalterschaft.
Gtasts, Stase tgr.), Säftestockung.
aller Gründe soll mein Wille gelten.
statarisch (lat.), verweilend, nenntman die Lesung oder Behandlung einesSchriftstellers, bei welcher man den Textgenau durchgeht, und in Bezug auf Stoffund Form Anmerkungen und Erläuterungendazu mittheilt; im Gegensatze von curso»risch <stehe diesen Artikel).
Stator lgriech.). eine Silbermünzebei den Juden, 1/2 Rthlc-
Stathniik (griech.). Gewichtlehre.
Statik (lat.), diejenige mathematischeWissenschaft, welche von dem Gleichgewichtehandelt. — statisch, gleichgewichtig.
Station (lat.), i. im Postwesen, Stand-ort. ein Ort, wo die Pferde gewechseltwerden, Poststat ion, Post rast; 2. eineAnfuhrt, Schifflände; 3. Standort, Po-sten; 4. Stelle, Amt, Bedienung. —Freie Station , freie Wohnung undfreier Lebcnsuuterhalt. — Die Stationendes Gebens, die Abschnitte desselben nachdem Alter. Bei den Katholiken heißenStationen auch sowohl die Betgängein den Kirchen, als die Vorstellungenaus der Passtonsgeschichte. lvo man verweiltund betet. — stationär, stille stehend,bleibend wie es ist. — stationiren , an-stellen, zu einem Amte bestellen, einsetze».— stationirte Geistliche sind solche,die schon wirklich eine Pfründe haben.
Statist, ei» stummer Schauspieler,siehe Figurant-
Statistik (lat.), die Wissenschaft vondem Zustande, den innern und äußern Ver-hältnissen »üb Einrichtungen eines Staats(hauptsächlich in Bezug auf einen gegebe-nen Zeitpunkt), die Staatenkunde. —Statistiker, ein Staatenkundiger. —statistisch- was in die Wissenschaft derI Skaatskuttde gehört.