Sylphen.
annehmen. — Gyllogistik, die Lehrevon den Schlüssen, Schlnßformlehre. —syllogtslisch, in Form eines Schlusses.— syilogisire» , Schlüsse bilden, ziehen.
Sylphen (»-.), Sylphiden (k.)(griech.), in der Fabellehre männliche undweibliche Lnstgeister, denen die Dichterallerlei Zauberkünste beilegen; sodann über-haupt kleine, fein gebildete schwebende We-sen, daher Dichter z. B- Schmetterlingeso benennen.
Sylvischer Canal, ein Eanal, deraus der vierten Hiruhöhle (Rückenmark) indie dritte führt.
Symblepharon, Symblepharo-s«s igriech-), Derwachsniig des Augenlie-Les mit dem Augapfel.
Symbol, Gymbolum (griech.), t-ein Linubild; besonders was uns eine uu-körperliche Sache unter einem sinnlichenBilde vorstellt; 2. Wahlsprnch. — Dasapostolische Syinbolum (.-i;,»>>olm»spostolicuni), das G l a u b e u s b e k c II n t-niß ( „Ich glaube an Einen Gott" u. s- w->,von welchem behauptet wurde, eS sei vonden Aposteln abgefaßt worden, von demaber die neuern Theologen gezeigt haben,daß es nicht von den Aposteln herrührt. —symbolisch, I. sinnbildlich; 2. was zudem Glaubensbekenntnisse einer Kirche ge-hört. — symbolische Rücher, Be-kenntnißbücher oder Glaubensbekenntnissechristlicher Neligionsparteien. — Sym-bolik, 1. Vorbildslebre, Wissenschaft vonden Symbolen jeder Art, Kunst, Ideendurch sinnliche Zeichen darzustellen und dieschon vorhandenen Zeichen zu deuten; 2.Lehre von den kirchlichen Symbolen. Zei-chen, Gebrauchen. — symbolisiren. ver-sinnlichen, sinnlich darstellen. — Sym-bololatrle , Sinnbilderverehrnng.
Symmetrie (griech.), Ebenmaß. Ue-bereinstimmung der Theile, gehöriges Ver-hältniß derselben.— symmetrisch, eben-mäßig. gleichmäßig, übereinstimmend, i»richtigem Verhältniß. — symmetrisiren,gleichmäßig machen.
Symmikta (griech.), gemischte Dinge,vermischte Aufsätze.
Sympathie (griech.), 1. Mitgefühl,Mitempfinduiig; Wechselgesühl; Ueberein-stimmung in Gemüths- und Denkart. Gleich-heit der Gesinnungen, Seelenverwaudtschaft;
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2. geheime Neigung, verborgene Ueberein-stimmung zweier Körper, vermeintliche Ge-heimkraft, auf einen innern Zusammen-hang gegründete Einwirkung des einen aufden andern. — sympathetisch, 1 . mit-fühlend, was ähnliche Gefühle, Empfin-dungen, Gesinnungen mi/ andern hat;übereinstimmend; 2. in geheimem Zusam-menhange stehend, geheimkräftig. — sym-pathetische Rure» , Wunderkiiren, woman durch geheim wirkende Mittel Krank-heiten heilen will. — sympathetischeTinte, geheime, Wundertinke; jede solche,mit der die Schrift nicht sogleich sichtbarwird, sondern erst, wenn man etwas da-mit vornimmt, und sie z. E. an die Wärme,oder aus einem verschlossenen Behältniß andie frei« Luft bringt, oder durch eine an-dere Flüssigkeit ziehet, oder mit etwas be-streut. — sympathisire» , gleiche Em-pfindungen habe» . gleich gesinnt sein, über-einstimmen. — sympathisch, mitleidend,an den Leiden eines Gliedes Theil nehmend.— sympathischer Nerv , dasjenigeNerveupaar, welches vom Halse an überden Anfängen der Rippen der ganzen Wir-belsäule nach herunterläuft.
Symphonie (griech.), (Zusammen-klang), ein vielstimmiges Tonstück.
Symphysig (griech.), Kiiochenverbrn-duug, Kuochenfiige.
Symposium (griech.), Gastmahl, Ge-lag, SchmauS.
Symptom (griech.), Anzeichen, be-sonders Krankheitszeichen. Krankheitszufall.(Vielf. Zahl: Symptomata, Symp-tome.) — Symptomatologie, dieLehre von den Zufällen und Kennzeichender Krankheiten, von den sich bei jedereinzelnen äußernden Erscheinungen.
Symptosis (griech.), Erschlaffung,schnelles Abmagern.
Synäresis, Synärese (auch Sy-nizesis) (griech.), Zusammeuziehung zweierVokale iu eine Silbe, z. B. stehen in steh'».
Synagoge (griech.), Versammlung.Versammlungsort; besonders Schul- undBethhaus bei den Juden, Jndenschule,Judeutempel.
Synaktika (griech.), zusammenziehendeHeilmittel. — synaktisch, zusammenzie-hend.