Tabulet.
Talent.
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über gesetzte» Strichen z» bezeichnen; 2.bei den ehemaligen Meistersängen,, die Re-geln und Gesetze, »ach welchen sie ihre Ge-sänge verfertigen und absingen mußten; 2.bei den Malern, die Decken - und Wand-malerei.— nach der Tabulatur, »achder Ordnung.
Tabulet lfranz.l. s. ein kleiner bre-terner Kasten , worin die bernmwauderndeiiKrämer c Tabulet-Rrämer, Tablett-Arämer), ihre Waare» herumtragen;2. ei» an der Wand befindliches Gestell,mit Schichte» , in die man Tasse», Glaser,Teller u. dgl. setzt.
i-x-e l>tal.), schweig! in der Musik, dasZeichen deS Pausirens für eine Stimme-— >.ice»,lo, schweigend, still. — t»oet, erschweigt, die und die Stimme schweigt,tachyblastisch (griech.), schnell keimend.Tachydron? (griech.), Schnelllanfer.Tach)?graph (griech.), Geschwind-schreiber. — Tachygraphie. die Kunst,mit Hülfe gewisser Zeichen so schnell zuschreibet,, als ei» Anderer spricht, die
Schnellschceibekunst- lS.Gtensgraphic)Tachypyrio» (griech.), ein Schnell-zünder , Schnellfenerzeug.
lacile ( lat.), stillschweigend, heimlich ,unter der Hand. — tacttur», schweigsam,wortkarg, verschlossen, still. — Taeltur-nität, Verschlossenheit, Worikargheit. —t.>l',tu,>i Beifall durch Still-
schweigen , Einwilligung.
Tact, Takt (lat.), ). Betastung, Be-rührung; Tastnngsvermögen, Gefühl; 2.die Fertigkeit. das rechte Maß zu beobach-ten , oder den rechten Punkt z» treffen;Feingefühl, feiner, sicherer Sinn für ge-wisse Dinge; 3. in der Musik, die gehörigeund bestimmte Dauer eines jeden Tones,das Tonmaß; die bestimmte Dauer der aufdem Papier zwischen zwei Strichen e,„ge-schlossenen Note» und diese Note» selbst;daher ein ganzer, halber Takt ». s. w. —taktfest, der die Fertigkeit besitzt, dasTonmaß zu beobachte». — taktmäßig.dem Tonmaße angemessen.
tädiss llat.). verdrießlich, ekelhaft,beschwerlich. — Tädiosität, Verdrieß-lichkeit, Ekelhaftigkeit.
Tänarus , in der alten Fabellehre, derEingang in die Unterwelt, im spartanische»Gebiete; sodann die Unterwelt selbst.
Tanja (lat.), Bandwurm.
tärtorviren, siehe tattowl'ren.
Taffia, eine Art indianischen, auSSyrnp gemachten starken Branntweins;Zuckerbranntwei». Vergl. Rataffia undRum-
Taille (franz. sprich: Tahlie, eigent-lich: Schnitt), 1. Wuchs, Leibesgestalt,so sagt man: eine schlanke Taille;2. die Lange des Leibes zwischen der Brustund den Hüfte» , Leibesschnitt; 3. eine ArtAbgaben in Trankreich; Grundsteuer; 4.in der französischen Musik, die Tenor-stimme; S. im Müiizweseii, Bestimmungder Zahl der Stücke, welche aus einerMark fei» geschlagen werden, Schrot;ü. Abzug in gewisse» Spielen. besondersim Pharaospiele; daher: tailliren . Kar-te» mischen und abziehen; und Tailleur,das sonst Schneider bedeutet, Bank-halter im Pharao.
T'aiUe-soucs (franz. sprich: Tahliedlihß'), ei» Kupferstich.
takeln, ein Schiff mit dem nöthigenTanwerk versehen. abtakeln , das Tau-werk abnehmen. — Takelrverk, alleSchiffstaue, das ganze Tauwerk auf einemSchiffe.
Taktik (griech.), t. Lehre von derHeerstellung. Schlachtordnung, von der An-führung der Truppen ; z. B. „Dieser Offizierliest ein Buch über die Taktik;" Kriegs-fübrung: 2. sodann bisweilen Geschicklich-keik, Gewandtheit, etwas anzuordnen, zuleiten, gute Mittel anzuwenden; plan-mäßiges, methodisches Verfahren; z. B.„Welche Taktik bat dieser Minister beob-achtet! " — Taktiker, ein in der Kriegs-kunst Bewanderter.
Tasapoilieit, Priester in Ostindien,die sich vom Betteln nähre».
Talar llat.), ein langer, bis auf dieFersen hinreichender Ehrenrock; ein Feier-kleid ; ein Königs- oder Priestermankel.
Talarieii (lat.), die Flügelschuhe desMercur.
Talent (lat. und griech.), 1. Natur-gabe, ausgezeichnete GeisteSgabe. auge-bocne Fähigkeit, Kunstgeschick, z. B. Ta-lent zur Mnsik: 2. bei den Alten eineSumme Geldes; das attische Talent Sil-ber betrug ungefähr 13Z0 Thaler, das