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Termiten.
Tertia.
Gnadenfrist, eine» bestimmte» Terminzur Besserung gesetzt, nach dessen Verfingdie Vergebung und Seligkeit verwirkt sei.Diese Lehre selbst nennt man Termini««MUS- — Terminologie, Kunstsprache,Inbegriff von Kunstwörtern. — Termi-nus . lernn»»-, 1. bei den alten Römern,der Beschützer der Feldgränzen (ein Gott);2. ei» Ausdruck, Wort, besonders Kunst-
einzelner Begriff eines Schlusses. — 'l'< >--ininu? » <;»», Anfangszeit; Anfangspunkt,Zeit, von wo aus man etwas rechnen oderzähle» muß. — 'l'eri»i»„s sä gnem, Ende-zeit, Endpunkt, Zeit. bis zu welcher manetwas zählen oder rechnen mufi- —
>»>»»- »!»>,-»- , die verflossene Zeitsrist. —tLernnnu- pr»ek.lu-, anberaumte Tagfabrt,bestimmte Zeit. — 'i'»,-»»»»- p»ov»loii»s,Beweisfrist. — l'eomi»»- -olulioni-, Zah-lungsfrist. — beiini»»- luedi'us, in derLogik, der Mikkelbegriff, Berbindungsbe-griff zwischen dem 'Hr»»»»- -nsjor und
Termiten (lat.), eine höchst merk-würdige Art weißer Ameise», die Haupt-sächlich zwischen den beiden Wendekreise»in zehn bis zwölf Fuß hohen, vierzehn bisfünfzehn Fuß im Umfang habenden, mitvereinter Kraft über der Erde erbanetenkegelförmigen Gebäuden wohnen, einenKönig und eine Königin haben.
Terna sMed.), die Schwindflechte.
Terne (lat. lern»), Dreikreffec, drei inder Zahlenlotterie zugleich herauskommendeund auf einem Lotteriezetkel zusammen ver-bundene Nummern. — ternär, dreifach.
Terpentin, flüssiges Harz der Lere-binthe oder des TecpentinbanmeS (sodannauch von Lerchen - und Fichkenbäumen).Wenn man Terpentin destillirt, so erhältman daraus das Terpentinöl.
Terpodion (griech.). der Lustgesang,Labesang, ei» von Buschmann erfunde-nes Tonwerkzeug, dessen Töne durch Rei-bung bloßer Holzstäbe vermöge einer Tret-mafchine hervorgebracht werden.
Terpstchore s griech.), eine der neunMusen, Erfinderin und Vorsteherin derTanzkunst und des Zitherspieles; sie wirdgewöhnlich abgebildet mit dem Tambour»,in der Hand, mit Blume» bekränzt, infröhlicher Geberde.
(lat.), Erde, Land. >e,','»roll» <ital.), gekochte oder gebrannte Erde,gebrannter Thon. — >-->'» l»'»>» < lat. i,festes Land, das Gegentheil von Inseln. —ivr,'» i»cog»il», unbekanntes Land, wirdetwa auch im Scherz gesagt, um einenunbekannte» Gegenstand anzudenken. —Terrain lfranz. sprich: Terrängt, Erd-reich. Boden, Platz. — ein coupirtesTerrain, ein mit Gräben, Flüssen undHecken durchschnittener Boden. — Terrasse»
1. Erdstufe, Erdtreppc, eine stnfenweis sicherhebende Erderhöhuug, oft noch mit Stei-nen, Raset,, Blumen u. dgl. eingefaßt;
2. der Vorgrnnd oder vordere Theil einergemalten Landschaft. — terrassiren, t.Terrassen anlegen; 2. zu Boden werfen,niederschmettern, niederschlagen. — Ter-rella. siebe Terella. — terrestrisch(lat.), erdicht; irdisch, z. B. Freuden.
Terrine (franz.), irdene Suppenschüssel,Tiefschüssel. Daher: Terrine - üoffel,ei» großer Vorlegelöffel < Suppenlöffel).
Terreur (franz. sprich: Terröhr),Schrecken. — tcrribel, schrecklich, fürch-terlich, furchtbar. — terriren llat.),schrecken. — Territion, die Schreckung,z. B- die Bedrohung mit der Tortur-
Territorium (lat.). Grund, Boden,Bezirk, Gebiet. — territorial, zumGebiet gehörend. — Territorial Rechte,die landesherrlichen Rechte; die aus Grundund Boden hastenden Rechte. — Terri-torial - Abgabe» . Grundsteuer, Steuer,die auf die liegenden Güter gelegt wird,— Territorial-Besttz . Besitz von Län-bereun, von Grund und Boden.
terroristren llat. von i-->->-or, derSchrecken), einen schrecken, durch Schrecken-einjagen einen im Gehorsam und Respecterhalten. — Terrorismus , Schreckens-herrschaft, Schreckenssystem. — Terrorist,ei» Schreckensmann, wie z. B. Robes-pierre, Marat u. a. m- — terroristisch,schreckend, zur Schreckensherrschaft gehörig.
Tertia slat.), 1. die dritte Classe einerSchule; 2. der Name einer der Schrift-arten von mittlerer Größe in den Buch-druckereien. — Tertianer, Schüler derdritten Classe. — Tertia» - Fieber, einFieber, welches einen Tag um den andern,also immer am dritte» Tage, eintritt, eindreitägiges oder Wechselfieber- — Tertia-