VON DEN
VIER LETZTEN KLASSEN DES THIERREICIIS.
UEBER DIE WIRBELTHIERE
IM ALLGEMEINEN.
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w ir haben früher (Thl. I., S. 34.) angelülirt, dass die neue-ren Naturforscher nach dem Vorbilde von Lamarck und Cuvierdie Fische, Reptilien, Vögel und Säugethiere unter den gemein-schaftlichen Namen der Wirbelthiere, als eine grosse Abthei-lung des Thierreichs, zusammenfassen. Bei diesen Thierenist der Hauplstamm des Nervensystems, das Rückenmark unddas Ilirn, in eine knöcherne oder knorpelige Hülle eingeschlossen,die gewöhnlich durch besondere Ringe, Wirbel, gebildet wird.
Die Muskeln sind fast ohne Ausnahme an inneren Stützenbefestigt, welche mit der harten Umkleidung des Gehirns unddes Rückenmarks das sogenannte Gerippe oder Skelet zu-sammensetzen. Der Körper ist im Allgemeinen an beiden Seitensymmetrisch. Ein senkrechter Schnitt durch die Mittellinie theiltihn in eine rechte und linke Hälfte, in welchen beiden die Or-gane des thierischen Lebens, Nerven und Muskeln, übereinstim-mend gebaut und gruppirt sind. Die Extremitäten überschreitenniemals die Vierzahl; einige Arten haben selbst nur zwei, undhei noch anderen fehlen sie gänzlich.
Das Blut ist roth. 1 Die Geschlechter sind getrennt, und
1 Nur Amphioxus lanceolatus besitzt ein farbloses Blut: J. MOu.er, lieberden Bau und die Lebenserscheinungen des Branchiosloma lubricum Costa,Van der Uoevhn, Zoologie. II.
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