Band 
Fünfter Band.
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141
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gebe ihr den Namen des Herrn Entdeckers, der mir solche gefälligst mitge-theilt hat.

Gen. LXV. Caradrina.

837. Noct. Aspersa.

Tab. 467. Fig. 1. 2.

Es hat diese Eule mit der von mir auf Tab. 186. abgebildeten Kadenii großeÄhnlichkeit, nur ist sie größer, und ihre Flügel sind breiter. Bruststück und Vorder-flügel sind gelbgrau. Die Mackeln klein und braun ausgefüllt. Die Zackenlinie durchdie Vorderflügel schwach sichtbar. Die runde Mackel erscheint nur als ein kleinerPunkt. Hinterleib und Hinterflügel schmutzig weiß, beim kleinern Weibchen grau-weiß. Die Unterseite aller Flügel ist beim Manne weiß, beim Weibchen braungraumit dunkeln Mondflccken in der Mitte jedes Flügels, und in der Mitte der Vorder«flügel mit einer schattigen Binde. Die Fühler sind braun und fadenförmig. DieFranzen an den Vorderflügeln dunkler, an den Hinterflügeln weiß.

Heimath: Das südliche Frankreich.

Aus der Sammlung des Herrn von Weißenborn.

Gen. LXV. Caradrina.

838. Noct. Germainii.

Tab. 467. Fig. 3.

BoiSd. Ind. Meth. Nro. 1101.

Eine unansehnliche Eule von der Größe und Gestalt, der von mir Tab. 303.Fig. 3 & 4. abgebildeten Terrea. Bruststück und Vorderflügel sind dunkelbraun. DieLinien und Mackeln auf letzter» nur schwach angedeutet. Am untern Eckwinkel derVorderflügel steht hart an den Franzen ein weißgelbcr Wisch. Der Hinterleib ist gelb-grau. Die Hinterflügel einfach weiß, mit schwachen Mittelpunkten. Die Unterflügelsind schmutzigweiß, auf den obern dunkler, mit einem auffallend weißen Flecken zwi-schen den beiden Mackeln. Die Fühler sind hellbraun und fadenförmig.

Die mir mitgetheilten Eremplare sind aus der Sammlung des Herrn v. Weißen-born, scheinen jedoch schon geflogen zu seyn.

Heimath: Das südliche Frankreich.