Gen. LIII. Hadena.
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839. Noct. Behenis.
Tab. 467. Fig. 4.
Ich würde diese Art für eine N. Cucubali halten, denn in der Größe, Form,Farbe und Zeichnung ist sie von solcher kaum zu unterscheiden, wenn sich solche nichtdurch einen sehr deutlich weißgelben Streif am Vorderrande der Vorderfiügel, welchervon der Flügelspitze bis über die Nierenmackel sich erstreckt, und in der letzten weißgel-ben Zackenlinie vor den Franzen sich verliert, auszeichnen würde. Diese helle Begren-zung am Vorderrande finde ich bei keiner Cucubali oder Capsincola und dieß veran-laßt mich, dieser Eule einen eigenen Namen zu geben. Auch sind ihre Vorderfiügeletwas breiter und mehr gerundet. Sonst hat sie mit Cucubali alles übereinstimmend,nur fehlen die pfirsichfarbenen Binden und die Grundfarbe kommt der Capsincolanäher, der sie auch auf der Unterseite ganz ähnlich sieht.
Herr vr. Nickerl fand diese Eule in der Umgebung bei Salzburg.
Gen. BIX. Apamea.
840. Noct. Yinctuncula.
Tab. 468. Fig. 1.
H übnrr. Noct. Fig. 96. Vinctuncula.
Diese Eule hat Treitschke in seinem Werke nicht citirt, und sie scheint mir auchwirklich eine für sich bestehende Art zu seyn. Hübner hat sie meines Wissens zur Zeinur allein abgebildet. Boisduval zog sie in lad. Meth. Nro. 903., gewiß irrig, zurLatruncula, von welcher Art sie sich noch mehr als 8uffuniacala unterscheidet. DerSchmetterling hat die Größe von N. Latruncula. Bruststück und Vorderfiügel sindeinfach leberbraun. Durch letztere zieht in der Mitte eine schwarze gleichbreite etwasgebogene Binde vom Vorder- bis zum Jnnenrand. Vor den Franzen stehen zweidunklere Flecken, welche sich in einem Feld vereinigen. Hinterleib und Hinterflügelsind braungrau. Die Unterseite ist einfach röthlichgrau mit röthlichen Schatten amVorderrande aller Flügel. Die Franzen sind dunkelbraun. Die Fühler borstcnartig.Ich erhielt diese Eule von Herrn von L a n g s > r f in Lahr.