Band 
Erster Band.
Seite
XII
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Vorrede.

Gesellschaft Jesu, und nicht eine Gesellschaft vom Glau-ben Jesu nennen lassen. Zwar hat ein dienstfertigerFreund ihres Ordens vor einigen Jahren geglaubt, zuihren Gunsten bey den Monarchen mit besserm Erfolgewirken zu können, wenn er in seiner dießfallsigen Vor-stellung einstießen ließe, daß die noch vorhandenen Je-suiten keinen Anstand nehmen würden, das Verdäch-tigste, was ihr Institut enthalte, bey der Wiederher-stellung ihres Ordens zu vernichten. Allein, wo fandsich auch nur ein einziger Jesuite, der diesen Wink ge-faßt, und laut den Willen bezeigt hätte, sich eine sol-che Veränderung seines Institutes gefallen zu lassen?Der Jesuite will heilig und unschuldig seyn. Er hatPrivilegien, die es ihm gebieten, sich für heilig undunschuldig von der ganzen Welt halten zu lassen.

Friedrich der Große und Katharina die Großehaben, sagt man, die Jesuiten für so gefährlich nichtgehalten, als wofür sie die übrigen Monarchen der da-maligen Zeit hielten. Ich will es nicht wagen, in diegeheimen Beweggründe dringen zu wollen, die jeneZierden der Throne bewogen haben könnenden Jesuitenzu einer Zeit, wo sie aus den katholischen Staaten ver-stoßen worden sind, in den ihrigen Zuflucht und Schutzzu geben. Von beyden Monarchen wenigstens kann mansagen, daß sie, über alle Furcht erhabenes nicht für mög-lich hielten,von den Jesuiten beunruhiget werden zu kön«