Band 
Erster Band.
Seite
XI
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Vorrede. xi

weiß jeder, der ihre sogenannten Schuleinrichtungennäher kennt.

Es verräth also höchste Einseitigkeit, den Schu-len der Jesuiten vor den unsrigen einen Vorzug einzu-räumen, den sie durchaus nicht verdienen. Ihre Un-tauglichkeit hat sich im klebrigen schon mehr als hin-länglich durch die schnellen Vorschütte erwiesen, diegleich nach ihrer Aufhebung in der Erziehungökunst sowohl, als in allen gelehrten Wissenschaften gemachtworden sind.

Es ist nicht zu läugnen, daß im Reiche der Sit-ten und der Kultur noch viele Verbesserungen nöthigsind; aber eben sowenig darf geläugnet werden, daßdie Jesuiten gerade diejenigen seyen, von welchen einemögliche Verbesserung dieser Art schlechterdings nichterwartet werden darf. Entweder müßten die Jesui-ten des neunzehnten Jahrhunderts das Gegentheil vonden Jesuiten des achtzehnten, oder ganz neue Menschenseyn. Wenn es auch vortheilhaft für sie wäre, dieWelt zu bereden, daß sie ihren Brüdern, welche vordreyßig Jahren Jesuiten waren, durchaus unähnlichseyen, so gehen sie ja heut zu Tage in ihrer Affektationächte Jesuiten zu bleiben, so weit, daß sie nicht einmal«ine unbedeutende Aenderung in ihrer Benennung ge-statten wollen. Sie wollen ihren Orden durchaus