I s Erstes Buch.
M-t Mühe erholte er sich wieder. Endlich veränderte erden Hauptplan seines Lebens. Anfangs war er entschlos-sen , einzig nur durch strenge Bußübungen den Zweck sei-ner Ritterschaft zu erreichen. Allein nun erweiterte erdiesen Plan, und vereinigte ihn mit dem Dckehrungsge-schäfte. Da er sich überzeugte, wie nöthig ihm hieznKräfte und Gesundheit waren, so schonte er seinen Körper.Er wurde geselliger, beschnitt sich Haare, Bart und Na-gel, warf seine grobe Kutte weg, und kleidete sich reinli-cher. So gieng er aus seiner Einsamkeit hervor, undsprach öffentlich vor dem Volke von göttlichen Dingen.
Sein Bekchrungseifer beschrankte sich aber nicht al-lein auf Bußpredigen. Er wollte auch durch Schriftendie Sünder erbauen und bekehren. Zu diesem Ende schrieber seine bekannten Geistlichen Uebungen. Manhat lange gezweifelt, ob Jgnaz. der doch damals nochäußerst unwissend war, der Verfasser eines so mystischenWerkes seyn konnte. Allein dafür wußten seine Geschicht-schreiber bald Rath zu schaffen. Sie versichern uns sämtlich,Maria, die Königinn des Himmels, habe ihrem Ritter inöftern Erscheinungen dieses Buch in die Feder dictirt. Damitman auch nicht daran zweifeln könne, so hat die hohe Ver-fasserin» es selbst einem frommen Manne entdecket, undversichert, daß ihr diese Uebungen vorzüglich des Grundeswegen wohlgefällig wären, weil sie dieselben während ihremLeben immer im Gemüthe gedacht, nachher den Ignanjdarin unterrichtet, und, da er sie schrieb, ihm am mei-sten hiezu geholfen hatte *>. Der Verfasser des /maZo
*) ne ulla lludilsulll supersil causss, uni cuiclam liaec exer-cicis jam aZArelllenli, cu^us exsilorara sanclirss omoem üllenimererur, Isis» Oeipara signillcavic, xracissimas silli esse liesruecllrarionss, urpots cjULs et liurn vixic» semper sninioversasset, »c äeinlle IZnarium lloeuisssr, easc^ue scribenkeni^lurimuni juvisser. /maz-o L,-. /. La/,.
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