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Viertes Buch.
die ihre Sache mit Staatsgründen unterstützten, natürlichdie Oberhand gewinnen. Die Jesuiten wogten diese Ue.Verlegenheit selbst empfunden haben; denn sie nahmen zuihren gewohnten Kunstgriffen Zuflucht, um sich aus dieserVerlegenheit zu retten. Der Hof, der zum Unglück denneuen Orden nur zu offenbar begünstigte, war damalseben abwesend. Possevin, der in Picmont und Sa-voyen die Walde nser erwürgen half, nahm es o*auf sich, den Hof zum Mittler in dieser Sachezu machen, wahrend sich zu gleicher Zeit der General demPapste zu Füssen warf, um von ihm seinen gewaltigenSchutz gegen die Universität von Paris zu erbetteln.
Dieser Kunstgriff verfehlte seinen Zweck nicht. DerPapst empfahl dem Bischöfe von Paris die Sache derJesuiten; und Possevin kam mit Gewalt - und Empfeh.lungsschrciben von Bayonne, wo der Hof sich aufhielt,nach Paris. So geschah es, daß der ganze Prozeß, ent.weder weil man sich für die Zukunft sicher glaubte, oder,was hier wahrscheinlicher ist, weil man die Protestantenhaßte« und ihnen durch die Jesuiten, als bekannten Geg-nern der Ketzerey, Abbruch zu thun vermeinte *), unent-schieden blieb, und den letzterer, ohngeachtct alles Widcr--standes von Seite der Universität, die Erlaubniß gab,bis zur endlichen Entscheidung ihre Schulen zu eröfnen,und mit dem Unterrichte der Jugend fortzufahren.
*) Üensrus, sivv kururi seeurn*, sive odio krotesranrium, csuibusdebellandis isti borrnnes (^esultas) nsci credebantur» dv no-ßf>No smpiius deliberandum censurk, libertäre inrerim Loda»libus putdice ludum aperiendi er juventuris erudiendae con-cessa. Lisroria sui 1em^ori5. afb/rr. //.