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Geschichte der Jesuiten.
sie im Gegentheile sogar die Freyheit behaupten, für sichselbst Gesetze und Verordnungen nach ihrem Gefallen undnach ihrer Willkühr zu entwerfen. Eben dieser Ursachewegen habe das Parlement sich so hartnäckig und so langeihrer Aufnahme in diesem Königreiche widersetzet, die sie sichendlich durch Versprechen, auf die sich nicht znverlaffen sey,erschlichen hatten. Selbst diese erschlichene Aufnahme sey nurbedingungungsweise erfolgt, indem sich die darüber ausge-fertigte Akte ausdrücklich darauf berufet, daß dieAufnahmenur in so ferne und so lange statthaben soll, als und solange die Bedingnisse von Seiten der Jesuiten erfüllet wür-den. Die Akte von Poissy habe ferner dieAufnahmenur mit der ausdrücklichen Erklärung bewilliget, daß die-ses ohne alle Rcchtskränkung einer andern Person oder Ge-sellschaft geschehen soll. Nun sey aber damals die Univer-sität nicht angehört worden, und sie habe doch vom An-fange her sich der Aufnahme der Jesuiten, unter welcherGestalt und Eigenschaft es auch immer seyn möchte, stetsmit dem nachdrücklichsten Eifer widersetzet. Er schloß da-mit, daß er behauptete, alles, was die Jesuiten von An-fange bis jetzt versprochen, sey nur eine hinterlistige Ver-stellung, um sich ihre Aufnahme in Frankreich zu er.leichtern.
Die Jesuiten hatten, wie sich leicht denken läßt, gleich-falls ihre Sprecher oder Sachwalter. Unter diesen zeich-nete sich Versoris aus, der durch Hyperbolen dasPar-lemcnt zum Lachen reizte. Ueber einen so schwachen Geg-ner, der die Rechtfertigung seiner Parthey damit anfing,daß er den Beschuldigungen gegen die Jesuiten nur Lob-sprüche. die außerordentliche Geschwindigkeit, mit welcher derOrtun sich in der Welt ausbreitete, und die wichtigen Bullenentgegensetzte, die er seit seinem Entstehen vom päpstlichenStuhle erhielt *), mußten Pasquier undMesnil,
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