Geschichte der Jesuiten. 27z
Prediger war, und welchen Arnaud in seinem Plaibohetden grausamsten Tyger nennt'), war immer an der Spitztder würhendsten Liguisten. In einer Predigt, die er vordem versammelten Volke hielt, gieng seine Wuth so weit,daß er förmlich seine Zuhörer aufforderte, den König alseinen Tyrannen zu ermorden*»). Der Pater Juvenz^welcher die Geschichte seines Ordens auf Befehl seinerObern fortsetzte, drückte sich in Ansehung des Verhaltensder Jesuiten wahrend der Ligue nicht zweydeutig aus. Sitgiengen in ihrem Eifer so weit, daß sie sogar sich unterdie Truppen mischten, welche der Papst den Liguisten jutUnterstützung nach Frankreich schickte ***).
Arnaud macht ihnen in seinem Plaidoyer f) bestVorwurf, daß sie den Edelleuten die Absolution in derBeichte nur unter dem Bedinge ertheilten, sich wider ih«ren rechtmäßigen König mit der Ligue zu verbinden.
Die Universität von Paris sagt in ihrer zwoteirApologie ff), die Jesuiten hatten sich vornehmlich Mühögegeben, jenes Feuer der Zwietracht anzufachen, welchesso viele rechtschaffene Leute ersticken wollte. „Die Ligue,fahrt die Universität fort, hielt ihre Rathsversammlungettin dem Profcßhause der Jesuiten, so wie es aus dem Ver»
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