Band 
Erster Band.
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Geschichte der Jesuiten. ziz

„mich so zu behandeln, wie die Dauern und Eseltreiber die„Lastthiere behandeln, deren sie sich bedienen. Nicht zu.„frieden, ihnen die Lasten auf den Rucken gebunden zu„ haben, führen sie dieselben auch noch, und helfen ihnen»,auf die Beine, wenn sie straucheln. Sie schlagen sie,„wenn sie trage sind, und heben sie auf, wenn sie fallen,„Ich bin euer Lastlhier. Ihr habet mich belastet. Be-handelt mich eben so, wie man dieses Thier behandelt;„ damit ich ausrufen kann: Sehet, ich bin in eurer„Gesellschaft ein Lastthier; allein ich habe„den Trost, ewig bey euch zu seyn rc. ')." Eswäre unbegreiflich, wie ein so schwacher Kopf zur Regie,rung eines so mächtigen und ausgebreiteten Ordens hättegelangen können, wenn nicht in diesem besondern Falle dieVorzüge der hohen Geburt den Mangel von Talenten er-setzt hatten. Außerdem aber waren die Regicrungsge.schaftc durch die Thätigkeit seines Vorfahren in einenGanggebracht, in welchem sie nicht fo leicht mehr aufgehaltenwerden konnten. Der Entwurf einer so furchtbaren Mo«narchie, so wie die Gesetze, diese zu regierey, waren gros.scntheils vollendet; und wenn Borgia seiner Geistes»schwäche wegen sich nur leidend verhalten konnte, so wirk.ten seine Assistenten und die in alle Welt ausgestreutenProvincialen nur um so viel thätiger.

Gleichwohl wurde seine Regierung durch wichtige Er.eignissc für den Orden merkwürdig. Das Schicksal, dasdie Jesuiten in Brak ant betraf, und die Revolution,die sie am Portugiesischen Hofe veranlaßten, sinddenkwürdige Epochen ihrer Geschichte.

Philipp H. König von Spanien, ein Schreckenseines Zeitalters und ein Henker seiner Völker *), wollte

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**) Man kann ohne Schrecken die Beschreibungen jener grausa-men Schauspiele nicht lesen, worin znr Verherrlichung Gottes