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Geschichte der Jesuiten. n;
ten sich die Grabe der Protestantenverfolgung von Stundezu Stunde, bis es endlich zu dem von der katholischen Par-they so lange gewünschten Ausbruche öffentlicher Feindse.ligkeiren kam.
Seit dem Ableben Kaiser Maximilians H. hat«ten die Jesuiten, von so vielen Umstanden begünstigt,nichts versäumt, um sich in den Oesterreichische» Staatenfestzusetzen. Sie wurden auch immer so dringend von Romaus als Leute empfohlen, welche ganz vorzüglich geschicktwaren, das fürchterliche Lutherthum auszurotten, daßes wohl kein Wunder ist, wenn die Kaiser sich so gefchick.ter Leute bedienten. Wir sehen überdies auch aus ihren söge.nannten jährlichen Briefen, also aus ihren eigenenZeugnissen, mit welchem Eifer sie den günstigen Zeitpunktbenutzten, sich durch Verfolgung der Evangelischen unddurch vielfältige Bekehrungen bey Hofe in Kredit zu brin-gen. In den Jahren i;86, 1592, 1594, r;95, r6lo,brachten sie ihrer Aussage zufolge eine Menge Protestan.ten in die römische Kirche zurück *). Unter allen ihren Be.kehrungsaposteln zeichnete sich Pater Scher er aus, dexwie ein Marktschreyer an allen Orte» seine Kontroversbudeaufschlug, und mit giftigem Grimme die Protestanten an.griff. Aber nicht nur öffentlich, sondern auch aus einem listi.gen Hinterhalte suchten sie diesen beyzukommen, und manhat schon gleich anfangs bemerkt, daß es ihnen darum zuthun sey» alle Spur der evangelischen Lehre zu vertilgen **).Sie wußten eS auch, nach dem Zeugnisse des Mart. Er u.sius dahin zu bringen, daß die Protestanten genöthigtwurden, entweder katholisch zu werden, ober die kaiserli.
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