Band 
Zweyter Band.
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n6 Siebentes Buch.

chen Länder zu verlassen"). Der Cardinal Clesel, einJesuit«, der sich aus dem Staube zu den höchsten Würdenerschwang» beförderte als erster kaiserlicher Minister mitgroßem Nachdrucke den Vortheil seines Ordens, der schonim Jahre rüio vierhundert sechzig Glieder in allen öster»reichen Provinzen zählte. Wo man immer die Evangeli-schen ausrotten wollte, dahin wurden Jesuiten geschickt.Die Stände von Steyermark, Karnthcn undKrain beschwerten sich im Jahre 1559 nicht so wöhlüber die gewaltthätigen Anschläge des Hofes, als viel»mehr darüber, dqß die Jesuiten mittelst ihrer gefähr«lichen, und dem Lande äußerst verderblichen,geschwinden und schablichen Praktiken indi»rekte es zu den grausamsten Religionsvrrfolgungen ge-bracht hätten. Sie schildern sie als fremde, fried»hässige, schädliche, landesverderbliche un»unruhige Leute, welche unter dem Deckman»tel der Religion sich auf Kosten des Landeszu bereichern suchen, und auf nichts als ge-waltsame Mittel denken, wie sie die Ständeunverdient und unaufhörlich verlästern undverunglimpfen mögen**). Man kann auch ferneraus einer böhmischen Deduktionsschrift"*) ersehen, wie

l-iccerse sä ül. Ricceruin äs suno iLZä.

") Vorstellung der Gteyerschen Stände im Jahre 1549 auf demallgemeinen Landtag zu Gkäz — relslio xerrecu-

lioni« , guse in tir^rir, sjus^u« mscropoli, ütsscio, contraorldoäoxos Ooctoro», sc reli^uo, -Vug. Lonksls,^- »ääicto»Llirislisnos, kurors Issuitsrum inilituls st psrscla «it. psg.8 — 24. Lucius Jesnitengeschichle. Theil IV. Aap. VII.S. 817 — 840.

*»») Von den Ursachen und Motiven, warum Ferdinand II.seiner Böhmischen Länder verlustig geworden- 4. 1620. —Vsntsrum in Osrmsnis cslrmitsrum csussin Issuiris sssißnsriposrs conirsr, ^ui libris, coniilii», inonili« sr ineligsliooi-