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Geschichte der Jesuiten. 169
Unter der Regierung seines Nachfolgers, Maximi-lians!. verbreiteten sich die Jesuiten in Baiern immerweiter. Der fast heidnisch. abgöttische Mariendienst griffum diese Zeit außerordentlich um sich. Maximilianwar auch der erste Regent, der das Marienbild auf seineMünzen mitderAufschrifrpragen ließ:und r,r ko Er war auch
der erste, der seinem Erbprinzen den weiblichen NamenMaria und den Namen des Jesuitengenerals Jgna,kius in der Laufe beylegen ließ "). Schon dieser dem An-sehn nach unbedeutende Umstand beweiset, wie sehr es dieJesuiten in ihrer Gewalt hatten, mittelst abergläubischerBegriffe auf den Hof, und von da aus auf die Nation zuwirken.
Abet nicht bloß auf den religiösen, sondern auch aufden politischen Zustand von Baiern hatten die JesuitenEinfluß. Maximilian bediente sich ihrer wahrend desdreyßigjährigen Krieges, die Gesinnungen des brittischenHofes auozuspioniren. Da ihm auf die Reichsacht, inwelche FriedrichV. als böhmischer König gefallen war,vorn Kaiser die Pfalz geschenkt wurde, so war ihm darangelegen, zu erfahren, in wie fern er, ohne von Großbrit»kamen gehindert zu werden, von diesem geschenkten Lan-de Besitz nehmen dürfte. Er machte einen brittischenJesuiten zum Spion, an welchen er aus Neumark inder obern Pfalz unterm 20. Weinmonat 1621 schrieb,und ihn aufmunterte, seine Entdeckungen von Zeit zuZeit zu offenbaren **). Ueberhaupt haben die englandi.
») üic vrnnium prlmus Lermsnise princffurn sclscivik NomenL. Virßinis ^ nee unc>nsm kuil in uru, ul <^ui«^usm princi-puin äicerelur Iznalius; svä Iioc äekem^r nimies ruperkti-rioni, c>usrn Lermsnism invsxere ^siuikas.
O/ie'a /. c< — ^ g»o ^esuilss ibi (in tisvsrie) niäuisli
Lunr, supersütionis nvn ssl inoilus, Idrä. /. c.
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