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Zweyter Band.
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179
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Geschichte der Jesuiten. 179

Anhang zu verschaffen suchen. Die Jesuiten waren in die,ser Kunst unerreichbare Meister. Sie verdrängen durchsinnliche Religionsgefühke den Gebrauch der gesundenVernunft, und pflanzten in die Gemüther aller Kaiholikcn«inen unwiderstehlichen Hang zur Sfliwarmerey und Aber.glauben.

Es wird nicht schwer, dieses aus der Geschichte undaus ihren eigenen Schriften zu erweisen. In den Conkor,daten der geistlichen und weltlichen Stände vvm Jahreizzo erkannten die geistlichen Reichsstände den Bilder-dienst als einen Mißbrauch; und, damit auch Supersti.tion und Abgöttercy verhütet würden, sollten die deutschenBischöfe nicht leicht neue Wallfahrtsörter zulassen. Des-wegen hatte dann auch das Mainzer - Provmzialkonzll ih-ren Ordinarien befohlen, ur ,i forre in rerricorüs sutt säimsßinem sli^uam concurrum lleri er Kamines sä ip-rius imszinis hgursm respeceum kabere, ek gussi Ausm-ästn Oivinicslis opinionem illi kribuere aävercerint, ip-SLM imsginem pro csusse ^nrlitsre »ur rollane sul mu-«em, er slism a prim» norsbill guslirsre ciisserenrem re-xonsnr. — Ferner verordnete gedachtes Provinzialkonzil:Leciulo csvesnt psstores noetri, ne ^u^s^ritiosr

acl seataas

Allein die Jesuiten waren von einem ganz andernGeiste beseelt, als die Mainzersynode. Sie trieben denabgöttischen Bilderdienst noch weiter, als es vor ihnen dieMönche gethan hatten. Man sah im katholischen Deutsch,lande während der Jesuitencpoche eine Menge neuer wun-derthätiger Statüen und Bilder entstehen. In und umWien findet man fast auf jedem Plätzchen irgend ein mi»rakulösts Muttermarienbildchen. Eben so sind in Baiern,und am ganzen Rheine hinab ungemein viele Wallfahrts-Plätze *). Im Mainzischm brachten sie ein hölzernes Kru-

') Huinäense nnnimuni lleipsrse Vitßiui, I'ksumLturzse ims-ßises p«r eliest»« urbi» (Nooicku) sc »uduidioium eempl»