i84 Siebentes Buch.
ben *), und Pestkrankheiten geheilt worden **). Ohne überihre Dreistigkeit zu erstaunen, kann man die jährli-chen Briefe nicht lesen, worin sie mit einer verwege-nen Zuversicht eine Menge Wunderwerke anführen, diesie mitreist ihrer geistlichen Hausapotheke gewirkt habenwollen. Darin kommen unzählige Beyspiele von Wun-derkurcn und Wunderbekehrungen vor. Man ersiehtdarin, wie die Katholiken nach und nach von einer äus-serst bigott - abergläubischen Andächteley hingerissen wor-den, und wie ihr Gottesdienst während der Jesuitenepo-che immer abgeschmackter und abentheuerlicher wurde.Es ist auch kein Wunder, wenn die Menschen, durchdergleichen Anstalten nach und nach irre geführt, dieSimplizität ihrer Religion aus den Augen verloren, undin den Finsternissen des Aberglaubens versanken. Wel-cher aufgeklärtere Katholike das Unglück hatte, ln denSchulen der Jesuiten erzogen worden zu seyn, der wirdnun schon oft. mit Schrecken auf die Bahn zurück ge-blickt haben, auf welche er von ihnen wahrend des
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ssttA. 623.
*) kosmiiLm csusm^Lm clsomonidus exLßitslsm, ^osrc^uLiniirisßine 8. Ißnsrii LrmLssol 8scer<lc>s nosler, ik» lidersvik,uk «x^olli so ißnos ob ißnslio scrulics I^iiomoii ipss cjuoro.
rsiur. 0. L29. Die geschriebene Mainzerjesui»
tenchrvuik erzählt noch »ä ». 1736. Ltk^ie, 8. Ign»rü cerrss
eujusclam clomus psriiilibu» sskxs, -luiotem incolis reclciitiir,^usm msligni s^irirus äiumis noclurois^uo rumulttbu» Us»,tonus v«!Xov«rLi,c.
") Ißnslii xsrrocinio p«sü» »sepius sxüoßuilur. /. c.
pag. 624 .