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Geschichte der Jesuiten. 215
Vaters dahin gieng, die Kalvinisteni um ihr Anfehn undum ihren Einfluß am Hofe zu bringen. Sie gestehen,Cotton sey darin so glücklich gewesen, daß selbst Hein-rich, der ohnerachtet seines Uebertritts zur römischenKirche doch immer im Herzen ein heimlicher Hugenotte war,allmählig anfieng, in seinen Grundsätzen zu wanken, undden Katholizismus offenbar zu begünstigen. Von dieserZeit an bekam der Hof eine ganz andere Gestalt. Die Höf-linge mußten, um ihrem Könige zu gefallen, einen qewis.sen Ton der Andachteley annehmen, und mancher Kalvi»niste sah sich genöthigt» gern oder ungern Proselyte zu wer-den *). „Cotton," heißt es in einer neuern merkwür-digen Schrift*"), „vereinigte sich mit dem Cardinal dü„Perron, den Hof zu bekehren. Ihr Apostelamt er.„streckte sich nicht bloß auf den gemeinen Mann. Sie„zogen vielmehr die Gewissen der Höflinge unter ihre Herr-„schaft." War es unter solchen Umstanden wohl einWunder, wenn die Jesuiten ihre Macht und ihren Ein-fluß am Hofe erweiterten, und wenn es ihnen in kurzerZeit gelang, alles unter ihr Joch zu beugen?
") Der Zesnite Mangold ist sehr aufrichtig. Er gestehet mitgroßem Triumphe für die Ehre seiner Gesellschaft, wie weites dem königlichen Beichtvater gelungen srp, den Hof zuresormikeu. Er sagt! Lotto«.' omnis cur» er intlusrris in soMaxime vorssdsru,» «r co,„r7,a />rr»Ke,s',
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