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Geschichte der Jesuiten.
sier des Gouverneurs von Dieppe, welche in dem KlosterEr. Paul in der Pika rdie eine Nonne war, sprach zuihrer Aebtissin: „Madame, lassen sie für den König beten;„denn man bringt ihn ums Leben." Bald darauf rief sie;,,Ach! nun ist er schon todt! *)."
Diese Umstände beweisen ganz offenbar, daß Ra-va illac Mitschuldige gehabt habe, und daß die Ermor«düng des Königes das Werk einer Slaatskabale gewesensey. Auch findet man davon in dem Prozesse eines gewis«sen Gardekapirains, Namens Peter Düjardin wirkst«chc Spuren. Dieser Offizier hielt sich auf seinen Reiseneinige Zeit in Neapel auf. Etliche der unruhigsten undgefährlichsten Liguistcn hatten sich in diese Stadt geflüchtet,wo sie in heimlichen Zusammenkünften verräthensche Kom-plotte entwarfen. Der spanische Iesuike, Pater Alagon,Oheim des Herzogs von Lernea, führte in dieser Ver-sammlung das Präsidium. Die französischen Flüchtlingewollten die Probe machen, ob der Gardekapita n nicht ir-gend eines Bubenstückes fähig wäre? Alagon unterzogsich diesem Geschäfte. Er ließ sich diesen Offizier twistet-len. Nach einigen gleichgültigen Gesprächen kam die R deauf den Marschall von B i r on. Der Jeseure sprach vonihm als von dem größten Helden seines Zeitalters*'), undlästerte im Gegentheile mit den schimpflichsten Ausdrückenden König Hcinr ich, der, seinem Vorgeben nach, all'
') Nisror. «le Ilear^ Is OrsnN. pgrt, III.
**) Dieser wurde bekanntlich im Jahre rSvo in der Bastilleenthauptet. Er hatte sich mit den spanischen und savopischcttGesandten verschworen, die königliche Familie aus der Weltzu schaffen, und Frankreich der spanischen Krone zu un-terwerfen. Verdienstes genug, um in den Augen eines spa-nischen Jesuiten der größte Held seines Zeitalter« zu seyn!^ tti-wr. -ui V->1. VI. 1^>b. LXXV. K. V.
xsg. 3s, MeL-eat vtiit. ös ladrance. Ion». 11t. 1Nv. IV. pag.