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Geschichte d»r Jesuiten. 227
Bey alle dem kann man diejenigen, welche seinenProzeß führten, nicht ganz von allem Verdachte der Nach.lässigkcit frey sprechen *). Vielleicht aus Bestürzung be.wachte man ihn anfangs mit so weniger Sorgfalt, daßihn Leute aus allen Standen öffentlich sehen und sorcch nkonnten. Als er nachher in die Conciergerie gebracht wu»de, erlaubte man auch da noch verschiedenen Personenfreyen Zutritt zu ihm. Unter andern fand sich daselbstauch der königliche Beichtvater, der Jeluite Cotton ein.Er sagte zu Ravaillac: Mein Freund, hüteteuch ja, Unschuldige, Rechtschaffene und guteKatholiken anzuklagen*')! Bey seinem Abschiedetröstete er ihn mit dem Versprechen, seiner armen Seeletäglich im Meßopfer zu gedenken Man hatte den
Jesuiten hierüber sehr oft Vorwürfe gemacht. Aber beyweitem mehr verdient diese ein anderer Iesuite, NamcnSAubigny. Der Mörder hatte, seinem eigenen Gestand.Nisse zufolge, diesem Pater in der Beichte sein Vorhabenentdeckt. Aubigny wurde mit Ravaillac konfron.tirt. Allein der Iesuite laugnete, ihn je gesehen zu ha.ben; und als man ihn an die Leichte erinnerte, so zog ecsich mit einer äußerst listigen Wendung aus der Sache:
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— Bayle glaubt, daß ibn die Casuisten seiner Ant zumLönlgsmoree verleitet haben- Oeuvre« «livers <i« ti-^te.1'om. III. paz. ,c>Do.
») Oeuvre» aiver» »t« La)'!«. /. e.
*.) 4 /»rerar liivksire >Ie?rsnce. IVrnl. III. k.iv. IV. ,291.Denkwürdigkeiten des Herzog von Gully Band Vli. Buchxxvu. S. 2Ü6- — ^r»ror ttiscoire äu <ts l.oui,
Xill. Um. l. I-iv. I. p-ß. 41.
*") ^.e Orar>r Oecscle «ie tienr^ ie OranrI. t-iv. X. 4gü.
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