266
Achtes Buch.
war, daß man nach und nach anfing, sie in dem ruhi-gen Genuß ihrer Religionsfreyheit zu stören. Ein bigot-ter Pöbel rechnete sich es zum Verdienste, eine Klasse un-glücklicher Menschen zu quälen, die sich keines andern Ver-brechens bewußt waren, als daß sie sich zu einer andern,als zu der Religion der Jesuiten bekannten.
DieProvinjBea rn hatte unter Heinrichs IV. Re-gierung , zufolge ihrer Privilegien, die reformierte Reli-gion angenommen, und die Güter der katholischen Kircheeingezogen. Heinrich bestätigte ihnen in Kraft einer kö-niglichen Akte sowohl die Freyheit ihres Glaubens als densichern Genuß ihrer Kirchengüter. Den Verlust, den dieBischöfe von Bearn dadurch erlitten, konnten diese nichtmehr verschmerzen. Sie sahen demnach die Intolerantdes Hofes, und die Bemühungen des königlichen Beicht-vaters, welcher zu Fontainebleau in Gegenwart desganzen Hofstaates den König zur gänzlichen Ausrottungder Hugenotten aufforderte *), als eine erwünschte Gele-genheit an, sich um die Wiedererlangung ihrer Einkünftezu bewerben. Als die Reformirten von Bearn von dem
nour poui-rionr <lirs encors jurcsu'Ie, tsuo uorrrs Patience ,u-roic rurmonrö er comme esrouKe I» pluspsrc cls ce, msux,ou ciu molar srpers l^ue les remeäsr enlin aour en auro^enk«sr6 <lonnsr ils le danke clu K07, er rle l» «rgerrs «IspIu 5 klieler conseillsrr, r, /er ^er«/rer ne /«rrsnt /amn/rmonier a» com^/e i/s pn/rrnnce o« //> ront parvennr, Lrrcomms il erl nokoire, <^us per routs» rorrer cie mo^en» vio-lenr il» oar procur6jur^uerici I'exkirpstion <le ooslre relizioa,«t is ruins tls cerls lVloasrcdis — t)ui peut presumer Hus lskrraco «rksnr sujourrldu)- livr^e enrrs leur» msins er comms»oar /-«r K0«2lernem»nt aLro/«, peur reuls «virer I'sccilleareommun Hu'ilr oar fsicr romder rur le» autrer ercer», ou leurcreäir er I» riiversic^ <le relizion leur ont <ionn^ pr^texts ermLiiers 6e melrre le rrvudle, Oec/arac/oa r/er /§F//r«r/armer. 10 er ss<j,
") Le ^arior I. c. psg. 27.