z 2 6 Achtes Buch.
katechetischen Unterricht und Missionare *) das gemeineVolk in den Schoos der herrschenden Kirche zurückzufüh-ren. Bis z» feinem Tode, und in den erste» Regierungs-jahren Ludwigs XIV. gewannen diese Bekehrungen gro<ßen Vorschub. Sie wurden epidemisch und zur Mode;und es beschäftigte sich sogar die Galanterie bannt. Man-che Duhlerin setzte den Preis einer Nacht darauf, ihrenLiebesritter katholisch zu machen **). Aber man schränktesich in diesem Eifer nicht bloß auf Fra nkr e ich ein. LaChaise unternahm es auch, den König Karl II. vonEngland zu bekehren; und es gelang ihm dieß mittelsteiner Maitresse, die ganz von den Winken der Jesuiten ab-hing *").
Wäre man immer auf dieser Bahn fortgeschritten, sowürde man, freylic^crst nach einigen Menschcnalkern, zumZiele gekommen seyn. Allein unglücklicher Weise überl-cß sich,der König dem Dränge einer Andachttley, die in eben demGrade zunahm, in welchem sein unmäßiger Hang zur Wol-lust immer stärker wurde. Ganz im Ernste, wie es bey ei-nem von sinnlichen Echwrlgercyen geschwächten Kopfe nichtwohl anders seyn konnte, glaubte er, die Sünden, die ermit Buhlerinnen beging, mit Verdiensten aufwiegelt zukönnen, die er sich um die Religion durch Huguenottcnbe«kehrungcn zu erwerben entschlossen halte f). Seine Mai»
') Sr legte außer der MissivvSkvngregativn in allen Provinzenneue Kapuziner - und Franziskaner - Konvente an. Die La»zartsten gekörten in die Kongregation der Mission. Lclair.risssmens liistoii^ue«. Ldiip VI. paß. gc>.
»*) Lclsucizssmens. I. c paß. y6.
ttisloire du p. I» Oiala« park. I. paß. >o<) ot sekp
's) Va pielö avoik jelie dans son coeur de prokonilss raelnes,si, pendanc ses alleruaiives de dlsioluriion el d« scrupulss,pemlanr ^u'il passoir <!e l» kauls au reinord», «r du reiuord»z la kaute, il cropuic rsc/rek«' «es desordre» er m«r,ksr ek»