Geschichte der Jesuiten. z6z
glaubten zu bemerken, daß die Streiche, die ihnen dasParlemcnt dieser Geschichte wegen versetzte, von Ianscni«sten herkamen, und daß es diese Ketzer bey dem Lärmen,den sie über den I u v e nz erregten, einzig darauf abge-sehen hatten, die Ausfertigung der von Rom begehrten
bin und Sacchin fort. Aber die Weise, wie er diesenTheil der Geschichte besonders in Rücksicht auf Frankreich be-bau belle, machte seinen Orden wieder neuerdings strafbar. Errechtfertigt den Königsmörder Castel, und stößt gegen diehöchsten Gerichtshöfe die schimpflichsten Schmähungen auS.Das Parlemenc von Paris war alles Ernstes bedacht, denFreocl dieses Jesuiten nachdrücklich zu strafen. Der General-prokurator drang darauf, daß seine Geschichte durch den Henkerins Feuer, und ihr Verfasser ins Zuchthaus geworfen werdensollte. Allein le Tellier wußte diesen Schimpf von seinerGesellschaft abzuwälzen. Er drang in den Aönig, mit seinemAnsetzn dazwischen zu treten. Dieß geschah auf eine sehr be-denkliche Art, indem er sich gegen den ersten Präsidenten äus-serte, daß das Parlcment in diesem Prozesse keinen andernWeg zu betreten hätte, als jenen, deu er ihm vorschreibenwürde. Er ließ sich die Akten des Gerichts vorlegen, und ent-warf selbst die Conclusivnen, nach welchem er die Entscheidungdes Prozesses abgeschlossen wissen wollte. Man kann leichtdenke», daß sein Beichtvater freye Hände gehabt habe, dasje-nige zu unterdrücken, was seinem Orden hätte nachtheilig seynkönnen. Das Parlemcnt, solchergestalt von der königlichenMacht zurückgehalten, konnte es also nicht weiter, als zurblosse» Unterdrückung jener Geschichte bringen, wobey die Je-suiten offenbar begünstiget wurden- Hierüber drückte sich derRapvrteur bey dem Abschlüsse des Prozesses folgender Gestaltaus! stilllculcs n'ssr pas äs lrouver stsur ls livrs cku ?.äouveaci lies erreurr oooclamnllblss; eile» 5S ^resenlenc eafoulo. I-a s-eiiis n'esl czus ck'appliquer ls punirioii quslsnr l'Kucour POuviage. Kot no»-
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