Geschichte der Jesuiten. 229
Es war sich weht nicht sehr zu verwundern, wenn sichdie Jesuiten des Einflusses, den sie bey der BelgischenEmpörung behaupteten, zur Wiederherstellung ihres Ordensbedienten. Aus Politik traten sie zwar nicht in eigner Per-son auf, um an die so genannten Souveraine» Staate» ihrBegehren gelangen zu lassen. Sie wußten, daß, wenn eindem äußern Scheine nach ihren: Orden ganz fremder Lobred-ner auftrete»,würde, derselbe sie einerseits nicht ksmpromit-ren, und anderseits sich Behauptungen erlauben könnte, diein dem Munde der Jesuiten sehr übel geklungen hatten.Sie sprachen also durch das Organ deS Herrn von Ville-gas d'Estaimbourg, aber in einem Tone, der eben soaufrührerisch als verwegen ist. Das von ihm den Hochmö-gcnden vereinigten Staaten des katholischen Niedcrlandes über-reichte Memoire ist folgenden Inhalts ^):
» Gebietende Herren! In der Mitte einer dunkeln Nachtund unter dem Grausen eines Gewittcrsturms weiß der er-schrockene Wanderer nicht, wo er hiuflichen, oder wie er sichretten soll; und der allzu spat anbrechende Tag zeigt seine»bestürzten Blicken weiter nichts, als Ruinen und fürchter-liche Verwüstung."
„In einer solchen Lage, gebietende Herren!, befandet ihreuch in jenen finstern Tagen, die nun bereits sich aufzuhellenanfangen. Es mag nun von Seiten eines Fürsten, der dazu
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