Band 
Vierter Bnad.
Seite
233
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Geschichte der Jesuiten. 2zz

hätte, mnA wüthen, kuschen, die Fackel der Hölle schwin,gen-, und wider sie (die Jesuiten) und mich allen ihren Haß«nd Wuth anSgeifern! Wenn nur ihr mir, gebietende Her-ren! ein geneigtes Ohr z» reichen geruhet, so werdet ihr ver-nehmen, daß sich Gerechtigkeit und Menschlichkeit, Kircheand Staat, Bürger und Auswärtige in die Wette beeifern,die Jesuiten zu vertheidigen."

„ Uebrigcns, gebietende Herren! berufet euch zu euererRechtfertigung, wenn ihr diese unglücklichen Reste verlasse»wolltet, nicht auf ihre Ausjagung auS Portugal. Manhat die Unmcuschlichkeit des Ungeheuers (Marquis vonPombal), welcher mittelst eines Gewebes von Jntriken,Lastern und Grausamkeiten die allerempbrendste Unterdrük-k,mg zu Stande gebracht, schon bis zur Ueberzeugung an den'Tag gebracht."

„Berufet euch auch nicht auf ihre Verstoßnng auöSpanien. Ihr kennt das Gesetz, welches Gott sich selbstvorgeschrieben bat, als er unsere ersten Stammälteru überihren Ungehorsam befragte, und von ihnen selbst das Ge-ständuiß ihres Verbrechens haben wollte. Hat man diesesGesetz wohl auch in der Prozedur gegen die Jesuiten beob-achtet? Gewiß nicht; und wen» Karl III. die Beweg-gründe eines so ungewöhnlichen Verfahrens in sein königli-ches Herz verschließt, so wird er doch vor dem Richterstuhleunsers Jahrhunderts und der Nachwelt stets sich zu verant-worten schuldig seyn. Jeder König, wer er auch immer sey,ist verpflichtet, die Vergebungen anzuzeigen, sie zu beweisen,sie zu verifiziern, und die Beklagten anzuhören, ehe er übersie urtheilt."

„ Berufet euch, gebietend; Herren! eben so wenig aufdie Französischen Parlemente. Ihr habt euch einst ihrer tol-len Streiche geschämt, und heut zu Tage, da sich ihre Hitzeabgekühlt hat, schämen sie sich selbst. Durch eine ruchlosennd rasende Kabale fortgerissen und unterjocht, schändeten sie