Band 
Vierter Bnad.
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Geschichte der Jesuiten. 257

begeben, und den letzten Hauch ihres Lebens in den aposto-lischen Kämpfen und Arbeiten auszuhauchen. Sie wolltensich vielmehr, so wie viele andere, unvermerkt ganz unnützmachen, und sich einer unrühmlichen Ruhe überlassen, zuwelcher man sie verdammt hat. Allein ich kenne sie: Mangebe ihnen, so gebrechlich und so alt sie auch seyn mögen,ihr Institut, welches man wohl aus ihren Handen, abernicht aus ihren Herzen reisten konnte, zurück; man berech-tige sie, dasselbe in seinem ganzen Umfange zu beobachten,und sogleich, ich sehe sie schon, werden sie gleichsam in dieWette, auf der Laufbahn deö Unterrichts, des PredigtamtS,der Missionen, aller geistlichen Verrichtungen und aller Arrenguter Werke erscheinen. Könnt ihr, gebietende Herren,ihren edel» Bemühungen und den heißen Wünschen der gan-' zenBelgischen Nation noch widerstehen? Ich habe mehrals einmal in den verschiedene» Ländern, die ich durchwan-dert bin, und fast immer in Rücksicht auf diejenigen, für dieich mich interessiere, die Gottlosigkeit auf dem Stuhle derGerechtigkeit sitzen gesehen. Soll ich, gebietende Herren,jene auch hier sehen müssen? . . . Nein, schon der Verdachtwäre eine Unbill . . . Erwägt also ihre Ansprüche, denkt aneure Pflichten, und sprecht sodann das Urtheil."