Band 
Vierter Bnad.
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2;6 Sechzehntes Buch.

wissenheit zu vertreiben, das Reich solider Wissenschaftenwieder herzustellen, den Geschmack für die Künste z» vervoll-kommnen, bey den Häuptern der Nation und den Volksrich-ter» Liebe zur Ordnung, zum Frieden und zur Gerechtigkeitaufreckt zu halten, und endlich, um die Sonne deSGlaubens i» ihrem ganzen Schimmer glänzen zu machen,darin bestehe, wenn die Jesuiten, nnd mit ihnen Erziehung,Sitten, bürgerliche und'christliche Tugenden wieder herge-stellt werden, Ja, gebietende Herren, die auf euer Bittenerhaltene, und durch eure Sorgfalt ausgeführte Wiedererrich-tung des Jesuitenordens wird, weit entfernt, den Erfolgdieser glücklichen Revolution in den Niederlanden zu ver-dunkeln, vielmehr eurem Ruhme das Siegel aufdrücken,und sie allein wird die glänzendste aller eurer Trophee»seyn."

„ Da ihr euch nun, gebietende Herren, als vereinigteund unabhängige Provinzen konsiituirt, so lasset die Wieder-herstellung der Jesuiten, als das sicherste Mittel, eure Re-generation auf unerschütterliche Grundfesten zu bauen, denersten Gegenstand eurer Handlungen seyn."

„Ich erscheine hier in keiner andern, als iu der Eigen-schaft eines gemeinen Bürgers (eine bey einer solchen Nation,wie die mistige ist, allerdings ruhmwürdige Eigenschaft).Ich bin dem Ende meines Lebens nahe; und ich stehe schonan dem Abgrunde der Ewigkeit, wohin bereits der meisteTheil der Jesuiten, die ich schätze und deren Verlust ich be-weine, abgegangen ist. Schon sind sie vor dem höchstenRichter erschiene», und erwarten, am jüngste» Tage mitihren Unterdrückern konfrontirr zu werden. Die übrigen, ingeringer Anzahl, werden ihnen bald folgen und sich mit derGesellschaft der Gerechten vereinigen. Ich spreche also hiermehr für die Sache der Nachkömmlinge, als für ihre eigene.Mit wenigerm Eifer, aber mir desto größerer Selbstprüfungsind sie weit entfernt, sich neuerdings auf die Streiibchn zu