Geschichte dev Jesuiten. 291
auch sonst nicht von dc» erforderlichen Eigenschaften war,diesen großen Menschenkennern und strengen Sittenrich-tern zn gefallen, bey ihnen nicht allein noch zu Datowenig bekannt und in Ansehen, sondern auch dem es in derübrigen Hauptsache für sich selbst gleichviel ist, ob die ehe-malige Gesellschaft Jesu. künftig in Oorxors wieder exisiireoder nicht. Im Gegentheile hat derselbe, wenn er klein undniedrig genug seyn könnte, an die erstem Studirjahre unddie von einigen dieser Männer erlittenen Unannehmlichkeitenschmahhaftig, wie vielleicht viele, zurück zn denken, garnicht Ursache, derselben wiederuwiges Aufleben durch gegen-wärtige Vertheidigung, welche wegen der fürchterlichen Frey-maurerfaklion leider freylich kein Mensch einzelner Weise,und sogar auch der Verfasser dieses gegenwärtigen nichtöffentlich, sonder» nur mcro nomlne auf sich zu nehmengetraut, so eifrig zu wünschen; wohl aber, wenn er mitmehrerer Männlichkeit bedenkt, daß er nach Gott eben die,ser strengen und obern SchuldiSciplin den ganzen Ursprungseiner wenigen soliden, gesetzten und devoten Dcnkungsarrind Anhänglichkeit für die katholische Religion, für denStaat, und einen jeden seiner gnädigsten regierenden Lan->eSflustcn so wohl, als seine unbefangene Wahrhcitv-
in ihr dreißigstes Jahr alle erdenkliche» Grade der Ausschwei-fung versucht haben, werde» am Ende ihres Lebens streng- Sit-leiinchteriiiue» und Heilige.
') Welche den Mord, heimliche Verleumdungen, Anklagen,(s. GtattlcrS Sitte 11 lehre) und die Vcschlasuug jungerreicher Wittfrauen erlauben. S- Band Xlti, Buch Xit,Kap. n. '
*) Dieser Punkt verdient eine besondere Berichtigung, weil daS,was die Jesuiten von Gehorsam und Anhänglichkeit für die Lan-'csrcgcnren vorgeben, eitle und arglistige Prahlerei) ist. Werue berühmtesten Schntzschristcn, die beyden katholische»lenkschrifrei, und daS Mciiioire des Herrn von VillcgaSdEstaimbviirg liest, findet darin, dasi mir solche So«,»ame mit Achtung von ihnen behandelt werde», »reiche sich