Band 
Vierter Bnad.
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304
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zo4 Sechzehntes Buch.

gesäet und zur Reife gebracht werden, daß alle rechtschaf-fene Fkeymaurer den tiefsten Schmerz darüber empfinden.And mit nassen Augen auf die Ruinen ihres zerstörten Ordenshinsehen."

„ Es verdiente als ein Meisterstück angesehen zu werden,wenn die alte und ächte Freymaurerey mitdem refvrmirten Jesuitenorden in ein gemein-schaftliches Vündniß träte, und zusammennur Eine Parthey ausmachte. Der neue Plangiebt auch wirklich die zweckdienlichsten Winke und Rath-schläge, wodurch diese heilsame Koalition znm Wohl derMenschheit und zur Zufriedenheit der beyden bis jetzt ge-trennten Orden bewirkt werden könnte. Wenigstens würdedie Vereinigung nicht den zehnten Theil jener Hindernissefinden, welche sich der so vielfältig gewünschten, und in somanchen Zeiten versuchten Neligionövereinignng entgegen ge-setzt haben. Einige geringe Aufopferungen von beyden Sei-ten , und ein leicht zu bewirkendes Einverständniß über ge-wisse , im Grunde bloß spekulative und theoretische Meinun-gen, die zum Hauptzwecke nicht gehören, könnte» die Sachebald zu Stande bringen."

„Daß alle übrigen Sekten, besonders die Jlluminatenund Asiaten, Himmel und Erde bewegen würden, diese Ver-einigung zu hindern, läßt sich im voraus wissen; denn eswäre doch eigentlich darauf angesehen, diesen Sekten denGaraus zn machen, und ihre Herrschaft in der Welt zu ver-nichten. Man hört jetzt schon, wenn nur das leiseste Wortvon der Wiederauflebung des Jesuitenordens gesprochen wird,von allen Welkenden her einen Lärm, als hätte man allenhöllischen Legionen und ihrem Obermalschall Luzifer denKrieg angekündigt. Diese — Lärmschläger verrathe» aber of-fenbar ein sehr böses Gewissen. Sie nehmen freylich, umdieß nicht so ganz handgreiflich zu verrathen, ihre Zufluchtzu den schwärzeste» Verleumdungen »nd Lügen. Sie schildern