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ziemlicher Menge, und scheidet sich dann beim Erkalten in SternHenab; die Auflösung reagirt weder sauer noch alkalisch. In fetten Oelenist sie in der Kälte nicht löslich, leicht aber in denselben löslich in derWärme, und scheidet sich daraus beim Erkalten nicht wieder ab. NachHerrn Biltz stebt diese Substanz zwischen Harz und Wachs, Stoltzehielt sie aber dem Ala^tcampher am ähnlichsten.
2 Unzen Alcornocorinde gaben nach Biltz: eigenthsimlichekrpstgllisjrbareSubstanz ii Gr.; eine in Weingeist auflösliche, in Wasser und Aether un-auflösliche Substanz 18 Gr.; Gerbesteff (harzigen Lrtractivstoff) 2 Dr. 17Gr.; sogenannte gummöse Theile (gummigen Srtractivstoff) 5 Dr. 24 Gr.;verbrennlichen Faserstoff und Verlust 7 Dr. 58 Gr.; Asche 14 Gr.
Diese Rinde wurde mit großem Aufsehen, als das vorzüglichsteMittel gegen die Schwindsucht, in die Medicin eingeführt, sie wurdein der Abkochung gegeben, hat aber ihren Ruf nicht bestätigt, und istdaher beinahe gänzlich wieder außer Gebrauch gekommen.
6eps, Lulbl. ZwichelN.
Miuni Lepa Istnn. Sommerzwiebel, Zwiebel, Zipolke, Bolle.
8^5t. rexusl. 61. VI. Orck. 1. klexanstris ststonog^nia.
Orä. natural. 4rpkioste!e«e II. Lr.
Die Wurzel, eine plattkugelige Zwiebel, besteht aus übereinanderliegenden Häuten, von denen die innern fleischig und saftig sind, dieäußern allmälig dünner werden, und die äußersten als saftlose, trockne,rothgelbe oder weißliche Schalen erscheinen, Zwischen den stielrunden,rührigen, aufgedunsenen Blättern erhebt sich der nackte Blüthenschaft,der höher wird als die Blätter, unter der Mitte bauchig angeschwollenUnd hohl ist, und an seiner Spitze die kugelige oder eiförmige Biüthen-dolde trägt. Die Blumen, die zum Theil sich auf sehr langen Blüthen-stielen erheben, sind weiß; die drei äußern Staubfäden sind an derBasis breit, und auf jeder Seite mit einem Zahne besetzt.
Das Vaterland der Sommerzwiebel ist unbekannt; wir kennen sie nurdurch die Cultur in zahlreichen Varietäten unter verschiedenen Namen.Ebenfalls der Zwiebel wegen wird eine andere Art, tUIlum Knulorum 6.,Winterzwiebel, Schlotte, Chalotte, cultivirt. Die Zwiebel ist nicht platt-kugelig, sondern länglich, etwas zugespitzt, weißgrünlich; die Blüthenstielenur von der Länge der Blumen, und die Staubfäden pfriemförmig,zahnlos, länger als die Vlüthenhülle. Die Dolde trägt in beiden ArtenKapseln, oft aber auch Zwiebeln. Beide Arten von Zwiebeln, von de-nen man die plattkugelige von 4. Lep» als die schärfere vorzieht, wur-den schon von ältern Schriftstellern unterschieden.
Sie Zwiebel hateinen starken, stechenden Geruch und scharfen Geschmack,welchen sie durchs Kochen verliert. Nach Versuchen von Fourcroy undVauquelin (Gehlen's Zourn. V. S. 857.) enthält sie Dein weißes,scharfesflüchtiges Oel, welchem sie ihre reizende Eigenschaft verdankt, und worin