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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Gelbbraune, halbdurchscheinende, glänzende, zerreibliche Stär-ke, von einem sehr bittern, widrigen Geschmacke und widrigenGerüche, in Weingeist völlig, in Wasser bis auf den größtenTheil auflöslich,

Die Aloe kommt wahrscheinlich von mehreren schönen Pflanzen heißerLänder, welche zur Gattung ^lo«, aus klexsnckri» Monogam» und derFamilie der ^5plioäele->« k. Lr. (Iflliacese 06.), gehören. Vorzüglichaber werden die genannte -Uo« spicst», die am Vorgebirge der guten Hoff-nung wächst, ihren botanischen Merkmalen nach aber nur sehr unvollkom-men bekannt ist, die vulgsvis ÜLW. Willst, (il, perkolist» ver» 6inn.)und -1. loccolrin-, lt»w. Willst. (Düffeld. Samml. vffic. Pflnz. Lief, II.Las. 1, und 2.) als diejenigen Pflanzen bezeichnet, von welchen dereingedickte Saft gewonnen wird. Diese letztere ist ursprünglich auf derInsel Sokotorah, welche im indischen Meere über der östlichsten Spitzevon Afrika liegt, einheimisch, aber auch in mehreren Gegenden desheißen Asiens und im südlichen Afrika, besonders auf dem Vorgebirgeder guten Hoffnung so häufig, daß die Berge von der Spitze bis zumFuße dicht damit bedeckt sind. Auch nach Westindien hat man sie ver-pflanzt, nach Jamaika und Barbados, wo sie vollkommen gedeihet.

Die Wurzel dieser Pflanze ist faserig. Die am Grunde des Sten-gels rosenartig angehäuften Blätter sind dick, fleischig, länglich, spitz,8 — 10 Zoll lang und 3 — Zoll breit, am Rande gezähnelt, stengel-umfassend, graugrün, hin und wieder mit weißen stachligen Warzenbesetzt. Der Schaft ungefähr 2 Fuß hoch, mit aufrechten, spitzen Schup-pen bedeckt; die Blüthen roth, im geöffneten Zustande hängend, vordem Aufblühen aufrecht, und eine längliche Traube bildend. Die Blü-then röhrig, die Staubfäden etwas langer als der Kelch; die Kapseleiförmig - länglich, dreifachrig und mit z Läugsfurchen bezeichnet.

Nach Murray soll -ä. spiost» die beste Aloe liefern, welche je-doch wahrscheinlich auch noch von einigen andern unter sich verwandtenArten dieser Gattung, als tä. krutioom, eä, «langst», Iingu»ek>r-im 5 u. s, w., gewonnen wird.

Nach Murray enthält nicht das ganze Blatt die Eigenschaften deseingedickten Saftes; das Innere besteht aus einem unwirksamen schleimigenMarke, und der bittere Saft ist bloß in den mehr oder weniger zahlreichenGefäßen enthalten, welche in gleicher Richtung und der Länge nach unterder Oberhaut liegen. Es würde also unzweckmäßig seyn, zur Gewinnungdes Saftes die ganzen Blätter zu zerstampfen. Auf dem Vorgebirge derguten Hoffnung schneidet man daher bloß die Blätter an ihrem Grunde ab,und legt sie dergestalt in Haufen über einander, daß die untern Blätter zuAufnahme - und Ablaufrinnen des von den obern Blättern herabtraufelndenSaftes dienen. Auf Jamaika und BarbadoS stellt man die Blättermit dem