Blumen
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Zusatz von i's Schwefelkali. DLbereinerschreibt gleiche Thellegebrann»ten Alaun, kohlensaures Kali und Kienruß vor- Nach H a r e werden 5Th Kieuruß, 4 Th. gebrannter Alaun und 8 Th. Potasche gemischt undin einer eisernen Röhre eine Stunde lang roth geglüht; de.r auf diese Weisebereitete Pyrophor, auf eine Glasplatte geworfen, entzündet sich, beson-ders wenn man darauf haucht, in einer Reihe von kleinen Explosionen, miteiner solchen Schnelligkeit, daß das Gesicht leicht beschädigt werden kann.
Die Ursache der Entzündung der Pyrophvre setzt Davy in das durchdas Glühen gebildete und fein zertheilte Kalium. GayLussac (Poggcnd.Ann. Xlll. > 828 . S. 2 gg.) hat zur Ermittelung dieser Ursache mehrereVersuche angestellt. Als er ein Gemenge von 27,5 Grammen (oder i At.)schwefelsaures Kali mit 15 Gr. (8 At.) Kohle dem Glühen mit Ausschlußder atmosphärischen Luft aussetzte — dadurch, daß er die irdene Retortemit einem Rohre versah, das in Quecksilber getaucht war —, so erhielt ereinen pulverförmigen Rückstand, der eine überraschende Entzündlichkeitbesaß. Beim Herausschütten aus der Retorte in eine Glasflasche ent-zündete er sich augenblicklich, und nicht ohne Gefahr der Beschädigung,denn das kleinste Bröckchen, welches durch die Luft fiel, entzündete sichsogleich, und brannte mit dem lebhaftesten Glänze. Die Entzündungdes Pprophors hängt also nach Gay-Lussac von der große» Brenn-barkeit des Schwefelkaliums, welches bei dem Versuche gebiloet wordenwar, und von dessen Wirkung auf Luft und Wasser ab. Thonerde,Magnesia oder überschüssige Kohle (ohne welche die Entzündung desSchwefelkaliums nicht erfolgt) scheinen kaum eine andere Wirkung zuhaben, als daß sie die brennbare Substanz zertheilen, wobei jedoch die Kohle,als selbst brennbar, nicht unthätig bleibt. (Beiden vonMagnus ent-deckten Pvrophoren besteht das Brennbare aus fein zertheiltem Eisen, Ko-balt oder Nickel; hieher gehört ferner die Selbstentzündlichkeit der llranme-talle, des Schwefelarsens, sowie die des feiu gepulverten Fliegenkobalts.)
Der Alaun L-llunien vulgäre ; -4. Album; gReisIe; rscckia-rinum) ist ein Doppelsalz, bei dem Kalialaun gebildet aus schwefel-saurem Kali und schwefelsaurer Thonerde. Durch Kali kann die Thon-erde daraus abgeschieden werden. Er rvthet Lackmuspapier wegen der
geringen Basicität. Es besteht der krpstallisirte
Kalialaun Natronalauu Ammvuiakalaun
nachThomso» nachUre nach Berzelius(Dchw. Iahrb. VI. S. 185.)
aus Kali .... 9,86 Natron 6,48 Ammoniak r,8
Thonerde . . 11 , 0 g .... 10 ,75. 11,5
Schwefelsäure 52,85 .... 54,66.3g,o
Wasser . . . 46,20 .... 49,06 . 48,7
100,06 100,25 160,0
das erstere Salz Ist also Z'-s. A I 8 r -j, 24 Ü — 5856,406, und
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