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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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^indra Arlsea. Grauer Amber.

Krankhafte Ercremcnte des kkvsetsr msoroo«x>Iislus ls,inn.und anderer Wallfischartigen, an den Küsten Ostindiens,Afrikas und des südlichen Amerikas zu finden.

Stücke von verschiedener Größe, von der Härte des Wachses,schwärzlich-grau, mit weißen Flecken und Streifen unterbrochen,undurchsichtig, leicht, von sehr angenehmem Gerüche, bei gelinderHitze wie Wachs schmelzend, der Flamme ausgesetzt brennend,in Aether fast gänzlich, in Weingeist zum Theil auflöslich. Ingut verschlossenen Gefäßen aufzubewahren,

Ueber den Ursprung des grauen Ambers hat man verschiedene Mei-nungen gehegt. Man bat ihn für ein Erdharz, für Ercremcnte vonVögeln, für einen wachsartigen oder aus Pflanzenharzen bestehendenKörper, durch Einwirkung des Seewassers, der Luft und der Sonne ver-ändert, angesehen, bis Swediaur, in Folge der von ihm gemachtenBemerkung, daß der Amber Ueberbleibsel von Fischen, und hauptsächlichKnochen und Schnäbel von Tintenfischen, der Hauptnahrung des Pott-fisches, enthalte, und weil man in den Eingeweiden des Portfisches be-trächtliche Stücke Amber gefunden hatte, die Meinung aufstellte« daßder Amber sich in dem Körper deö Poktfisches erzeuge, und als ein ver-härtetes Ercrement oder als ein Bezvar des Pottfisches zu betrachtensey. Wenn nun gleich Bouillon-Lagrange und besonders Virey(Taschenbuch für 18L4. S. i.) die Ansicht geltend zu machen gesucht ha-ben , daß der graue Amber das Product einer ähnlichen Zersetzung vor-züglich gewisser Sepien, namentlich der wohlriechenden Sepie, sey, wiediejenige, durch welche Leichname in Fettwachs verwandelt werden, unddaß der so erzeugte Amber nun als Nahrungsmittel von den Cachelotsverschluckt werde, und den krankhaften Zustand erzeuge; so ist es dochals ausgemacht anzusehen, daß der Amber in den Pottsischen erzeugtwerde, und da man ihn nur bei kranken Fischen angetroffen hat, so istferner als gewiß anzunehmen, daß es krankhafte Ercretiouen, wenn gleichnickt verhärtete Ercremente, sind, wie Swediaur glaubte. Eine demAmber ähnliche Materie haben Chevallier und Lass« igne in denverweseten Ercrementen von Oelpfiinus ßlol>icep5 und kisj» Lslis gefun-den. Ure hat eine gleichfalls dem Amber ähnliche Substanz, die aus demMastdarm einer lebenden Frau gezogen worden war, aualysirt, und auchVogel (Schw. I. XXVI. S. 391.) hat etwas Aehnlickes bei der Analyseeiner von einem lebenden Manne abgegangenen Concretion erhalten.

In welchen Theilen aber des Pottfisches (vergl. LetLcsnm) sich derAmber erzeuge, kann nicht mit entschiedener Gewißheit angegeben werden.Oken erklärt ihn für ein verhärtetes Gallenbarz, krankhaft secernirteGalle, und für diese Meinung lassen sich die Resultate der chemischen Analyse