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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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^momum

Der sublim! rte Salmiak besitzt einen gewissen Grad von Dehnbar-keit, so daß er nicht leicht zu pulvern ist-

Der Geschmack des Salmiaks ist widrig- scharf und stechend salzig;bei seiner Auflösung in Wasser erzeugt er Kälte; er ist auch in Alko-hol auflöslich, eine Unze nimmt bei Mittlerer Temperatur is, in derSiedehitze 34 Gran auf. An der Luft ist er beständig - in der Hitzeerhebt er sich aber sogleich in weißen Dämpfen, die sich in der Kältezu feinen nadelsörMigen Krystallen verdichten (Salmiakblümen), ohnedabei zersetzt zu werden. Auf glühende Kohlen gestreut, theilt er der Flam-me eine blaugrüne Farbe Mit. Spec- Gew. 1,42, — 1,450,

Die Mittel, die Verunreinigungen des Salmiaks zu erforschen, sowie die chemische Constitution und der Gebrauch desselben sollen beiAmmonium murislicum üepurstum im zweiten Theile erörtert werden,

iVmomum. Semen. Englisches Gewlikj.

IVl^l-tus pimsnta I-inii, Ein in Westindien häufig dorkoM<mender Baum,

Die unreifen getrockneten, kugelförmigen, etwas runzligen,schwarzbraunen, zweifächrigen Beeren mit zwei Saamen, von ge-würzhaftem Gerüche und Geschmacke. Man sehe darauf, daßnicht die SaameN des schildblättrigen Monösaamens (Loeoulurx,lm»tur) beigemischt sind,

IVl^rtu- kiments. Nelkenpfefferbaum.

Abbild. Düffcld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XIV. Taf. 24.

Hayne Arzn. Gew. Bd. X. Taf. 37.

8/rt. rexusl. 61. XII. Orü. 1. lcossnäris IVIonox^nis.

Orcl. i>»tursl. lVI^rtscese,

Dieser treffliche, mit immergrünem Laube geschmückte Baum istauf den westindischen Inseln, besonders auf Jamaika und Barbados,auch in Merikv einheimisch. Er wird häufig cultivirt, erlangt im 7.Jahre seine volle Ausbildung, und gewährt dann eine reiche Erndte.

Der Stamm ist ungefähr 20 — 30 Fuß hoch, und 8 — 10 Zolldick; seine Rinde ist bräunlich-grau und vollkommen glatt; die zahl-reichen Aeste bilden eine dichte buschige Krone.

Die Blätter sind gegenständig, kurz gestielt, länglich-lancettförmig,ungefähr. 5" lang und ll —2" breit, vollkommen glatt, schon grünund auf der untern Seite xunklirt. Die kleinen Blüthen bilden zahl-reiche aufrechte zusammengesetzte vielblüthige weiße Trauben, welchekürzer sind, als das Blatt, in dessen Winkeln sie entspringen; dieAestchen dieser Trauben find dreitheilig und doldentraubenförmig ge-ordnet.