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Die Frucht ist eine schwarze, zweifächrigeundzweisaamkge, saftige, vomKelche bekleidete Beere. DerSaamen ist rundlich-nierenförmig, dunkel-braun ; sehr oft ist nur ein Fach mit einem Saamen ausgefüllt.
Alle Theile dieses Baumes, besonders aber die Blätter und die unreifenFrüchte besitzen einen starken, feurigen, aber angenehmen aromatischen Ge-schmack, den die reifen Früchte größtentheils verlieren. Die erstem gebendas bekannte englische Gewürz, Nelkenpfeffer, Piment, von dem nachBrowne aus Jamaika jährlich über 400,000 Pfund ausgeführt werden.Sie werden vor der Reife abgenommen, sorgfältig getrocknet, und zeigen,wie sie im Handel vorkommen, an der Spitze die Spuren der Kelchzähne.Die Rindeusubstanz dieser Früchte ist im Innern gelblich, und besitztmehr Aroma als der Saame.
Räch einer Analyse vonBrac 0 nn 0 t (Buchn. Repert. VUl. S. 372.und Laschend, 1821. S. 171 .) besteht der Nelkenpfeffer aus Amylon g,o;sehr scharfem Oele 1,9; Wachssubstanz in Verbindung mit einem rothen Far-bestoffe 0,9; besonderer gummiartiger Materie 6,0; animalischer SubstanzS,o; citronensaurem Kali 6,0; unauflöslichem Rückstände 67 , 8 ; salzsauremKalt, phosphorsaurem Kali und Verlust 3 , 4 . 8 . ^ 100,0.
B 0 nastrehat nach der bei Zerlegung des Pfeffers befolgten Verfah-rungsweise auch den Nelkenpfeffer analysirt. (Lrommsd. N. I. Xl. 1. S.ir7. und Berl. Jahrb. XXVH. 3. S. 9 S.) Nach dieser, mit den Schalenund mit den Kernen besonders ausgeführten Analyse enthalten 1000 Theileder Schalen: ätherisches Oel, schwerer als Wasser, Sem diese Früchte ihrenfeurigen aromatischen Nelkengeschmack verdanken, 100; grüne ölige, derin den Gewürznelken von Lodibert aufgefundenen ähnelnde Materie,von brennend scharfem, sehr pikantem Geschmacke, die gleichsam zwischenden flüchtigen und fetten Oelen in der Mitte steht, 80; weiße flockigeMaterie, der Stearine analog, 9; gerbestoffhaltigen Ertractivstoff 114;grimmiges Ertract mit Gerbestoff verbunden 3 o; in Alkalien auflöslichenFarbestoff 4 o; in Alkohol und Aether auflösliche harzige Materie ir;Zucker oder unkrystallistrbaren Honig 30; Aepfel- und Gallussäure 6 ;Feuchtigkeit 55; Holzfaser 500; salinischen Rückstand 28 ; Verlust 16 ;Satzmehl? 8 .----1000.
1000 Theile der Kerne bestehen aus: ätherischem Oele so; grüner öli-ger Materie 25; braunen Flocken 32; gerbestoffhaltigem Ertracc, aus demRückstände der Destillation, 398; schleimigem Ertract 72; ziegelrother,in Wasser unlöslicher Substanz 88 ; weißlicher flockiger Materie 12; ekel-erregendem, unkrystallisirbarem Honig 80; Aepfel- und Gallussäure Ki;Feuchtigkeit so; häutigem Rückstände iso; salinischem Rückstände 19;Verlust is; Satzmehl? 8 . --- 1000.
Die angeführte Beimischung der schädlichen Kokkelskvrner läßt sich schondurch das äußere Ansehen unterscheiden, denn diese sind bleicher von Farbe,weniger runzlich, und die meisten fast noch einmal so groß. Diese Verfäl-schung kann daher auch nur sehr selten bei den uuzerstückten Saamen vor-
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