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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Line gewisse Menge Waffök, oder vielmehr Wasser- und Sauerstoff, indie organische Verbindung aufzunehmen.

Aus 100 Tb.Stärkemehl erhielt Kirchhofs90, Sanssnre 110,14

Zucker. 100 Tb-

log Th. Weizenstärke bestehen Stärkezucker bestehen

nach Gay-Luffac u.Tlwnard nachBerzelius nachSauffure uachsauffure

aus Kohlenstoff 45,55

44,250

45,59

57,39

Wasserstoff 6,77

6,674

S,90

6,84

Sauerstoff 49,68

49,076

48,51

Stickstoff —

—

0,40

100,00

100,000

100,00

100,00

Die Stärke ist demnach als zusammengesetzt anzusehen, aus: 7 At.Kohlenstoff, i; At. Wasserstoff und 6 At. Sauerstoff, woraus mandurch die Rechnung findet: 44,oo Kohlenstoff, 6,87 Wasserstoff und4S,zz Sauerstoff.

Bei der trocknen Destillation liefert die Stärke kohlensaures undbrennbares Gas, Wasser, Essigsäure, wenig oder kein freies brenzlicheSOel und Kohle. Diese Kohle wird im offnen Feuer ohne merklichenRückstand gänzlich verzehrt.

Auf einem glühenden Eisen brennt sie mit einer hellen Flamme wie Zucker.

In der Medicin wird fle selten, innerlich und zumLavement, ver-ordnet, sonst auch zum Bestreuen der Pasten benutzt.

Das von der Stärke nicht verschiedene Hrrow-Kost findet bei lV4a-rant» seine Stelle.

Ein anderes sehr bekanntes Satzmehl ist der Sago. Pelletierund Caventou sahen zwar den Sago so wie die Tapivka (däs durcheiniges Backen schon veränderte Stärkemehl von llstropbs Manihot, das inIndien statt der Kartoffel gebraucht wird) als besondere Arten von Stärke-mehl an, weil sie durch Jod blau gefärbt werden, sich jedoch in kaltemWasser zum Theil auflösen; indessen rührt dieser Unterschied wahrscheinlichnur davon her, daß sie durch die erlittene Hitze etwas verändert wor-den sind.

Der Sago, kleine rundliche, weißliche oder rvthliche, sehr harke, elasti-sche, halbdurchsichtige Körner, wird auf den Molukken aus dem Marke derSagopalme (8sZus Rrinsris Uumpl>.) bereitet. Der Baum wird 50 Fußhoch, und erreicht oft eine solche Dicke, daß ein Mensch nicht im Standeist, denselben zu umfassen. Er ist zum Umhauen gut, wenn sich seine Blät-ter mit einem weißlichen Mehle überziehen, oder wenn etwas mit einemHolzbohrer herausgezogenes Mark bei dem Verdünnen mit Wasser Satzmehlfallen läßt. Nachdem der Baum umgehauen worden, wird der Stamm inStücke zerschnitten, diese in vier Theile gespalten und das Mark heraus-nommen, welches hierauf zerquetscht und mit Wasser verdünnt wird. Dasauf die gewöhnliche Weise erhaltene Satzmehl ist sehr weiß und fein, undwird von den Einwohnern der Molukken zum Brode und zu einigen wohl-.