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innere Substanz fleischig, weiß, milchend, der Saft gelblich; getrocknetist sie schwammig, und der Länge nach aufgeschnitten zeigt sie kleinegelbe Rinnen, die auf dem Querdurchschnitte wie harzige Punkte oderFlecken erscheinen, von den durchschnittenen Gefäßen, in welchen einätherisches Oel und ein balsamartiger Stoff enthalten sind. Ihr Geruchist einigermaßen zwischen dem Fenchel- und Alantgeruche in der Mittestehend, der Geschmack erst süßlich, dann beißend erwärmend, hinten-nach etwas bitterlich. Sie wird leicht schimmlig und wurmstichig, undmuß daher an einem trocknen Orte wohl verwahrt werden.
Die Wurzel der in sumpfigen Gegenden wachsenden Waldangelikaf-ingelica rzckverlrir. Hayne Arzn. Gew. Bd. Vll. Taf. 9.) kommtim Wesentlichen überein, ist aber weit schwächer an Gerüche und Ge-schmacke , ihr Mark enthält auch nicht die gelben Punkte und Flecken,und ist in die Quere gestreift.
Wenn man die frische Wurzel im Frühlinge aufschneidet, so liefertsie von der innern Seite der Rinde einen etwas dicklichen, gelblichen,stark aromatisch riechenden Saft, der gelind getrocknet seinen Geruchbeide hält, und eine Art von Gummiharz darstellt. Der Hauptbestand-Iheil desselben ist jene gelbe balsamartige Materie, welche in der trocknenWurzel in jenen der Länge nach laufenden Canälen sich befindet, und aufdem Durchschnitte die gelben Punkte bildet. Diese gelbe Substanz wirdvom Weingeiste leicht und völlig aufgelöst, und giebt damit eine gesät-tigt goldgelbe Tincrur. Bei der Destillation mit Wasser giebt die Wur-zel ein ätherisches Oel von hellgelber Farbe, einem sehr stechenden Geschmackeund durchdringenden Gerüche. Der wäßrige Aufguß ist gesättigt rothgelbgefärbt, hat nur einen schwach aromatischen, dabei etwas bitterlichen Ge-schmack, und wird durch die Eisenauflösungen in seiner Farbe nicht verändert.
John (Chemische Tabellen der Pflanzenanalysen. 17.) hatte in sooLh. gefunden: farbloses, sehr flüchtiges, schwach riechendes Oel 2;Gummi 100,5; Jnulin 12; bittern Crtractivstoff 37,5; scharfes Harz20; eigenthümliche nur in Kalilauge auflosliche Substanz mit Eiweiß-stoff 22; holzigen Theil gg; Verlust 16. 8. — zoo.
Bucholz und Brandes (Trommsd. N. I. l. 2. S. 138.) ha-ben eine sehr ausführliche Analyse geliefert und gefunden: Crtractivstoffmit Spuren von schwefelsauren, salzsauren und pflanzen sauren Salzen26z ö; gummigen Stoff Zi7f Angelikabalsam 60?;; Stärkemehl undstärkemehlartigen Stoff 51; eigenthümlichen Stoff LZ; Eiweißstoff g;Feuchtigkeit 175; Faser 86; angenommenen Gehalt an ätherischem Oele7. 8 .---- 97 gZs;zzz.
Die Asche des vollkommen ausgezogenen Angelikarückstandes warzusammengesetzt, größten«,eils aus kohlensaurem Kalk und Kieselerde;ferner kohlensaurem Kali, schwefelsaurem Kali, salzsaurem Kali, Alaun-erde, Eisenoryd und Kupferoryd.
Der Augelikabalsam wird nebst dem ätherischen Oele als der vorzüglich