^nisui» LlMatuin gr
Von dem chemischen Verhalten des Anisols wird im sten Theiledie Rede seyn.
^nisum gtellaium. Dtk Sststluen. SterMllls.
Eine Art IIIiLium, auf den Philippinischen Inseln wachsend.
6 — 8 in einen Kreis gereihete, etwas zusammengedrückte,außen runzlige, innen glatte, einfächrige, am obern Rande auf-springende, einzelne zusammengedrückte glänzende Saamen ent-haltende Kapseln, von angenehm gewürzhaftem Gerüche undsüßlichem Geschmacke.
Illicium snizskum Sternanis.
Abbild. Düffeld. Samml. osftc. Pflnz. Lief. XVI. Taf. 25.
8^5t. sexusl. LI. Xlll. Orck. g. kol^anäria
Orü. iislursl. lVIagnollscese.
Ein schöner immergrüner Baum, in China, Japan und der Tata-rei einheimisch, wird etwa 8 Fuß hoch und hat glatte abstehende Neste.Die Blätter sind abwechselnd, kurz gestielt, elliptisch, 3—4 Zoll langund i — iz Zoll breit; die Blüthen, einzeln, auf langen Sielen in denWinkeln der obern Blätter, sind gelblich und bestehen aus 5 — 6 un-gleichen , abfallenden Kelchblattchen, einer sehr vielblättrigen Blumen-krone, 20 — 30 ausgebreiteten Staubfäden, und 6 —ir in einem Kreiseaneinanderhängenden Pistillen, welche sich zu eben so viel am Grunde unter-einander verwachsenen einfächrigen und einsaamigen Kapseln entwickeln.
Die Frucht, die erst zu Ende des 16. Jahrh, durch einen englischenSchiffer nach Europa gebracht wurde, ist sternförmig, und besteht aus5 — 8 — 12 harten, dicken, holzigen, dunkelbraunen, zusammengewach-senen Kapseln, deren jede einen eiförmigen, röthlichen, glänzenden undzerbrechlichen Saamen einschließt, welcher wiederum einen weißlichenund öligen Kern enthält.
Alle Theile dieses Baumes verbreiten einen sehr angenehmen, gewürz-hasten Geruch, der aber in den Früchten, dem bekannten Sternanis, amstärksten zu seyn scheint. Der Geruch derselben (sowohl der Körner als derKapseln) ist anisartig, aber milder und angenehmer, der Geschmack süß,scharf und aromatisch, dem Anis und Fenchel sehr ähnlich; beide sind größ-tenteils dem ätherischen Oele, welches die Früchte enthalten, zuzuschreiben.Meißner (Alman.i8i8. S. i. und 1819. S.i.) hat das Gehäuse unddie Saamen des Sternanis besonders untersucht, soo Gran vollkommenerFrüchte gaben ihm 392 Gr. Saamenkapseln und ios Gr. Saamen, diejedoch schon etwas vertrocknet waren. 500 Gran der Schaalen enthalten:ätherisches Oel 26z Gran; Benzoesäure i; grünes fettes Oel 24; Aepfel-säure, sauren äpfelsauren Kalk und Ertrattivstoff 42; eigenthümliches (inAether uuaufiöölichcs) Harz 53z; gerbenden Ertrattivstoff 16; Ertractiv-